Neue Saugkehrmaschine für Schongaus Bauhof

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Die neue CityCat 2020 mit Bürgermeister Falk Sluyterman (4. v. li.), Bucher-Zuständigem Robert Wolf (re.) sowie dem Bauhofteam um Helmut Pawlitschko, Martin Landes, Konrad Pfeiler (1. bis 3. v. li.), Chef Bernd Liebermann und Max Amberg (5. und 6. v. li.).

Schongau – Quietsch-orange ist es, das neue Prachtstück, das seit Montag dafür sorgt, Schongaus Wege und Straßen sauber zu halten. Für fast 113 000 Euro hat sich die Stadt eine neue Saugkehrmaschine zugelegt. Die alte geht zurück zum Hersteller und anschließend ins Ausland.

„Fährt sich sehr gut“, lautete das Urteil von Bürgermeister Falk Sluyterman am Montagvormittag, nachdem er ein paar Runden auf dem Gelände des Städtischen Bauhofs gedreht hatte. Dabei saß er nicht am Steuer irgendeines Vehikels. Eine brandneue und 112 700 Euro teure CityCat 2020 der Marke Bucher hatte er soeben über den Asphalt gelenkt.

Was zunächst nach einer sportlichen Luxus-Karosse klingen mag, ist in Wirklichkeit der neue Stolz der Schongauer Bauhof-Flotte. Sluyterman war gekommen, um die frisch angelieferte Saugkehrmaschine in Augenschein zu nehmen. „Es ist ein Baustein, der dafür sorgen soll, dass Schongau sauber bleibt“, hofft der Rathaus-Chef.

"Das modernste Modell"

„Das ist das modernste Modell, das es auf dem Markt gibt“, versichert Robert Wolf, der stellvertretend für Hersteller Bucher an den Lech gekommen war. Knicklenker, Rückfahr- und Saugmundkamera, Schalldämpfung, Überdruckkabine sowie vieles mehr sorgten dafür, dass die CityCat 2020 ihr Geld wert sei.

Davon ist auch Bauhof-Chef Bernd Liebermann überzeugt.„Die alte Maschine hat zwar nur die Hälfte gekostet und 112 700 Euro klingen nach viel Geld, was man der neuen Maschine nicht auf den ersten Blick ansieht.“ Dennoch weise das moderne Gefährt jede Menge Eigenschaften auf, von denen sich Liebermann und seine Mitarbeiter Verbesserungen versprechen. Und das bestenfalls für die nächsten zwölf bis 15 Jahren. So lange soll die CityCat 2020 durchhalten.

Um 4 Uhr morgens sei das Schmuckstück in Schongau eingetroffen. „Wir haben sie noch schnell zugelassen, jetzt steht eine Einweisung an und dann geht‘s ab zum ersten Einsatz in die Altstadt“, beschreibt Liebermann.

Dort hatte zuvor noch die ausrangierte, 15 Jahre alte, Vorgängerin ihren letzten Dienst getan. „Die alte Maschine hat nach Faschingssonntag den Kehraus übernommen“, so Liebermann. Nun geht die Veteranin zurück zu Bucher und von dort aus vermutlich ins Ausland. 

ras

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