12,7 Millionen für Umbau bewilligt – Schongauer Krankenhaus beginnt Sanierungs- und Neubauarbeiten Anfang 2011

Ein Gebäudeteil im südlichen Komplex (der mittlere Riegel ohne rotes Dach) wird abgerissen und neu gebaut. Foto: Privat

Die Landesregierung hat der Förderung der geplanten Sanierungs- und Neubaumaßnahmen für das Krankenhaus Schongau mit 12,7 Millionen Euro zugestimmt. Das heißt: Grünes Licht für den Neubau der Kreißsäle und eines Bettenhauses wie auch für den Umzug der Intensivstation.

Die Gesamtkosten der Neu- und Umbaumaßnahmen belaufen sich auf rund 17 Millionen Euro, gab Elisabeth Ulmer, Geschäftsführerin der Krankenhaus GmbH Landkreis Weilheim-Schongau, bekannt und kündigte den Beginn der Bauarbeiten für Anfang 2011 an. Die Neubaupläne betreffen den Gebäudeteil zwischen der Abteilung für geriatrische Rehabilitation und dem Marie-Eberth-Altenheim im südlichen Komplex. Der Bau aus dem Jahr 1956 ist stark sanierungsbedürftig. Insbesondere beschädigte Dachabdichtungen sowie die mangelhafte Dichtung der Fenster bedingen einen hohen Energieverlust. Auch die Zimmergröße und -Ausstattung genügen nicht mehr den Standards. Die Umbaumaßnahmen betreffen die Entbindungsstation, die mit ihren zwei Kreißsälen komplett umziehen wird. Die Kreißsäle werden auf der Nordseite des Krankenhauses über der Liegendanfahrt neu gebaut und rücken so näher an den OP-Trakt heran, sodass bei eventuellen Komplikationen während einer Geburt eine Verlegung schnell möglich ist. Ebenfalls ist die Verlegung der Intensivstation geplant. Auch sie rückt näher an den OP-Trakt. Das zweistöckige Gebäude im Südkomplex wird abgerissen und neu erreichtet. Der Bau, in dem bisher noch Arzt- und Untersuchungsräume sind, wird im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss mit Pflegestationen belegt. Es wird auch mehr Einzelzimmer geben und jedes Zimmer bekommt eine Nasszelle. Die Baumaßnahmen erfolgen bei laufendem Betrieb. Bauleiter Lothar Ragaller versicherte aber, dass der Aufenthalt der Patienten nicht davon beeinträchtigt werde.

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