Große Zufriedenheit

Info-Drehscheibe SAM

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Dieses Glas hält was aus: Robert Huber, Geschäftsführer der Glaserei Huber (Mitte, grün) im Gespräch mit SAM-Macher Peter Ostenrieder (grauer Anzug) und Peitings Bürgermeister Michael Asam (2. v. rechts).

Schongau – Unzählige Kugelschreiber, Süßigkeiten, Schlüsselbänder und vieles mehr hat an die 80 Stände der Schongauer Ausbildungsmesse 2019 (SAM) gelockt, die am Mittwoch in der Lechsporthalle stattfand. Doch noch viel gefragter als die Gratis-Dreingaben waren Informationen. 1.800 überwiegend junge Besucher verschafften sich einen Überblick zum Ausbildungsmarkt. SAM-Organisator Peter Ostenrieder ist zufrieden.

Als der Hammer mit einem Knall auf die dicke Glasplatte kracht, schreit Andrea Jochner-Weiß laut auf. Erschrocken schaut die Landrätin durch ihre Schutzbrille und auf die deutlichen Schäden, die das Werkzeug in ihrer Hand beim Aufprall hinterlassen hat. „Alles gut“, beschwichtigt Robert Huber, Geschäftsführer bei der Schongauer Glaserei Huber. Azubi Lukas Huber grinst locker. Denn auch nachdem Peitings Bürgermeister Michael Asam und SAM-Macher Peter Ostenrieder auf das Schaustück eingedroschen haben, scheinen die sichtbaren Schäden zwar beträchtlich. Doch die Panzerglas-Scheibe hält. Klar wird: Wer hier ein richtiges Loch schlagen will, der arbeitet sich länger ab.

„Genial“ und „super“. Die Landrätin spart bei ihrem Rundgang, der sie neben dem Stand der Glaserei Huber noch zu rund 80 weiteren Stationen in der Lechsporthalle führt, nicht mit Komplimenten. Während sie und weitere Gäste aus Politik und Wirtschaft vor der offiziellen Eröffnung ihre Runden drehen, werden noch Plakate, Banner und Fernsehbildschirme ins Halleninnere getragen. Die Standbetreuer in feinem Zwirn, Polo-Shirt, mit Schürze, Tarnfleck oder Polizei-Uniform verpassen ihrem Auftritt den letzten Schliff.

Aufwändige Stand-Gestaltung

„Die Gestaltung der Stände wird immer aufwändiger“, freut sich Organisator Peter Ostenrieder hernach – und machen damit auch mehr her. Draußen steht die Bundeswehr mit einem großen Militärfahrzeug, drinnen duftet es nach den frischen Semmeln, die im aufgebauten Ofen der Deutschen Innungsbäcker goldbraun werden.

1.800 Besucher

Das kommt an bei den Kindern und Jugendlichen, die wenig später in Scharen hereinströmen. 1.800 Besucher sind es insgesamt. Also genau so viele potenzielle Azubis, die sich teils gemeinsam mit ihren Eltern umschauen, ohne dass die Halle übervoll wird, wie im letzten Jahr. „Es hat sich diesmal besser verteilt“, zeigt sich Ostenrieder zufrieden. Doch während ein größeres Gedränge in der Halle ausbleibt, wird die Parkplatzsituation bisweilen grenz­wertig. „Das war das einzige Problem, das wir hatten“, fasst der Organisator zusammen, der von vielen noch vor Ort vereinbarten Praktika berichtet.

Besucher, Veranstalter und Aussteller ziehen ein durchweg positives Fazit, so Ostenrieder. Für die nächste Auflage, die SAM 2020 am 1. April, haben bereits viele Unternehmen ihr Interesse zur erneuten Teilnahme hinterlegt.

Fürs Gewinnspiel reichten 300 Schüler ihre Teilnahmekarten ein. Ein Apple-iPad gewann Annalena Schröder aus Schongau; über je eine Saisonkarte für das Peitinger Wellenfreibad freuen sich Lennard Koschmieder (Steingaden), Maxi Leder (Schongau) und Saskia Fuchtmann (Peiting). Eine Saison lang freien Eintritt ins Plantsch genießen Ify Shedrack (Altenstadt), Raffael Christa (Lechbruck) und Nick Rohe (Kinsau).

ras

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