An der B 472 geht es in den Endspurt

Arbeiten am Hangrutsch bei Hohenpeißenberg vor Abschluss

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Insgesamt wurden über 100.000 Tonnen abgerutschtes Erdreich ausgebaut und unter anderem durch Schotter und wieder aufbereitetes standfestes Material ersetzt.

Hohenpeißenberg – Nachdem sich die Sanierung des Böschungsrutsches an der B 472 im Süden von Hohenpeißenberg aufwendiger gestaltete als zunächst angenommen, können nun die abschließenden Asphaltierungsarbeiten beginnen. Die Freigabe des Verkehrs auf der B 472 rückt damit immer näher, heißt es aus dem Staatlichen Bauamt.

Der rund 210 Meter lange Böschungsbruch ist abgeflacht und gesichert. Die Rutschscholle wurde im Beisein eines Geologen sorgfältig ausgebaut. Sie erwies sich in Teilbereichen als deutlich größer als zunächst angenommen und reichte bis zu sechs Meter tief unter die Fahrbahn hinein. Insgesamt wurden über 100.000 Tonnen (entspricht circa 8.000 Lkw-Ladungen) abgerutschtes Erdreich ausgebaut und unter anderem durch Schotter und wieder aufbereitetes standfestes Material ersetzt.

Die neuen Asphaltschichten werden nun voraussichtlich ab dem morgigen Donnerstag eingebaut. Bis zum Freitag, 4. September, dauern die abschließenden Arbeiten an der Entwässerung. Anschließend wird die Vollsperrung der Umfahrung von Hohenpeißenberg aufgehoben.

Da am Fahrbahnrand noch umfangreiche Restarbeiten anstehen, wie zum Beispiel der Einbau eines befestigten Banketts mit Rasengittersteinen, wird der Verkehr voraussichtlich bis Ende September einspurig mit einer Ampel im Baustellenbereich geregelt.

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