6 500 Besucher beeindruckt "Wunder Wies": Trotz kühler Temperaturen ein großer Erfolg

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MANUELA SCHMID; Steingaden – Rund 6500 Besucher haben in den letzten Wochen das Freilicht-Spektakel „Wunder Wies“ miterlebt, in dem auf eindrucksvolle Weise die Geschichte um die Entstehung der Wieskirche auf die Bühne im Fohlenhof gebracht wurde. Für die Veranstalter war das Mysterienspiel ein voller Erfolg – auch wenn das Wetter oft wenig sommerlich war und schon bei der Premiere recht kühle Temperaturen vorherrschten. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte Produktionsleiter Werner Böglmüller nach der letzten Vorstellung. Im Durchschnitt seien bei den Aufführungen 70 Prozent der 800 Personen fassenden Tribüne besetzt gewesen, erklärte Böglmüller – nur knapp 60 Prozent wären notwendig gewesen, um den finanziellen Aufwand wieder reinzuspielen. Immerhin musste keine einzige Vorstellung ausfallen. Bei einer Vorstellung regnete es jedoch bis zur Halbzeit – weswegen etwa fünf bis sechs Leute während der Vorstellung wieder heim gegangen waren. Und ein anderes Mal musste die Aufführung wegen eines Gewitters zwischenzeitlich unterbrochen und die Tribüne geräumt werden. „Wir haben danach aber sehr viel Lob bekommen, weil wir mit der Situation so gut zurecht kamen“, berichtete der Produktionsleiter. Die Zuschauer seien währende der Unterbrechung in den benachbarten Gebäuden untergebracht und dort versorgt worden. Danach konnte das Schauspiel wieder fortgesetzt werden. Viel Lob haben die Steingadener aber vor allem auch für die Aufführung selbst bekommen – angefangen vom Schauspiel bis hin zur Musik. Vor allem die passende Rollenbesetzung sei von vielen Zuschauern positiv bemerkt worden, so Böglmüller. Zum Glück gab es auch keinerlei Unfälle oder Krankheitsausfälle – abgesehen von einem Wespenstich, den Engel Seraph (Sissi Schmölz) kurz vor einer Vorstellung abbekommen hatte. Sowohl für die Zuschauer als auch für die Schauspieler sei das Freiluftspektakel ein „Wechselbad der Gefühle“ gewesen, beschrieb Böglmüller die vergangenen Wochen, in denen „die Dorfgemeinschaft wieder bewiesen hat, dass man etwas Großes machen kann, wenn man zusammenhält und gemeinschaftlich handelt.“ Verbesserungswürdig wäre allenfalls der Kartenverkauf über das Internet gewesen: Viele vorwiegend ältere Leute hätten damit Probleme gehabt – auch deswegen, weil sich bei der angegebenen Hotline ein Callcenter aus der Schweiz gemeldet hätte, dessen Mitarbeiter nicht mal wussten, wo Steingaden überhaupt liege.

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