»Auf vergleichbarem Level«

87 iPads für Peitings Schüler ausgegeben

Jochen Böhm, Andreas Gasser, Bürgermeister Peter Ostenrieder, Mittelschule Peiting
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Rektor Jochen Böhm (von links) und Stellvertreter Andreas Gasser mit Bürgermeister Peter Ostenrieder bei der Übergabe der 62 Geräte an der Peitinger Mittelschule.

Peiting – 87 iPads sind über den Markt Peiting an die drei Schulen ausgegeben worden. Den Großteil davon, nämlich 62 Geräte, hat die Mittelschule Peiting bekommen. Rektor Jochen Böhm und Stellvertreter Andreas Gasser nahmen die Geräte aus der Hand von Bürgermeister Peter Ostenrieder und von Systembetreuer Roman Riedl entgegen.

Auch die beiden Grundschulen haben iPads erhalten. 15 Geräte sind es an der Alfons-Peter-Schule, zehn Tablets an der Friedrich Lentner-Grundschule. Finanziert wird die Ausstattung über ein Förderprogramm des Bundes und des Freistaats Bayern.

Welche Buben und Mädchen in welchen Klassen ein solches iPad auf Leihbasis kriegen, legen Rektoren und Lehrer fest. Unterstützt werden sollen damit jedenfalls solche Familien, die bisher auf keine geeigneten Geräte für einen Unterricht zu Hause zurückgreifen konnten, wie es während Corona über Monate hinweg der Fall war. Damit sollen die Kinder in punkto Ausstattung auf ein vergleichbares Level gebracht werden, erklärt Bürgermeister Ostenrieder.

Die Geräte sind Grundlage dafür, dass bei einem eventuell notwendigen erneuten „Lernen zu Hause“ auch Kinder und Jugendliche aktiv mitmachen können, die daheim nicht über die entsprechenden technischen Mittel verfügen. Aus einer Abfrage an den Schulen im Vorfeld hatten sich diese Zahlen ergeben. Rektor Böhm schildert, dass durch Corona die Nutzung von Laptops und Tablets durch den Online-Unterricht extrem gestiegen sei.

An der Mittelschule Peiting sind es zurzeit 303 Kinder. Davon erhalten nun 62 Buben und Mädchen die iPads auf Leihbasis. Roman Riedl, Systembetreuer im Peitinger Rathaus, verweist auf den Datenschutz. Schüler, Eltern und Lehrer haben einen Account, sprich Zugriff. Seiten, auf denen Gewalt, politische Hetze oder Pornografie dargestellt wird, können nicht aufgerufen werden.

Der Staat steuert zur Ausstattung mit iPads an den Peitinger Schulen 36.000 Euro bei. Ein iPad des Herstellers Apple kostet zirka 400 Euro. Die Gemeinde richtet die Geräte ein. Aufgabe des Marktes Peiting wird es sein, mit eigenem Geld und mit staatlichem Zuschuss den Breitbandausbau voranzutreiben und so dafür zu sorgen, dass es im Falle eines Homeschoolings zu einer stabilen Datenübertragung zwischen Lehrer und Schüler kommt. Stichwort dafür ist das Glasfasernetz, an das die drei Schulen bis Sommer 2021 angeschlossen werden sollen.

Johannes Jais

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