Freude auf ein Wiedersehen

Ab Montag: Kindertageseinrichtungen öffnen

Kindergarten St. Hedwig in Böbing
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Auch im Kindergarten St. Hedwig in Böbing wird ab Montag wieder Leben einkehren.

Landkreis – Eine Inzidenz von unter 100 vorausgesetzt, öffnen die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen in Bayern wieder am kommenden Montag.

Zum anlaufenden eingeschränkten Regelbetrieb nahm das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales am 11. Februar in einem Newsletter Stellung. Präzisierungen sollte ein überarbeiteter Rahmenhygieneplan enthalten. Dieser werde „derzeit überarbeitet“, hieß es. Doch bis Redaktionsschluss am Donnerstagmittag war bei den Einrichtungen nichts entsprechendes eingegangen. Weiter problematisch sei das aber nicht, erfuhr der Kreisbote bei seinen Anfragen im Schongauer Land.

Infos des Staatsministeriums kommen bisweilen „sehr kurzfristig“, schildert Esther Laue, die sich im Schongauer Rathaus um die Kindertageseinrichtungen in städtischer Trägerschaft kümmert. Das könne auch mal am „Freitag um 17 Uhr“ sein. Der eingeschränkte Regelbetrieb habe ja aber schon vor dem Lockdown im Dezember gegolten. Weil damals „zirka alle zwei Tage“ andere Regelungen vorgelegt worden seien, habe man die aktuellsten Infos aus dem Staatsministerium abwarten wollen, mailte sie den Eltern am Donnerstag. Doch: „Da wir bis jetzt noch nichts haben, werden wir auf die letzten Regelungen vor dem Lockdown zurück greifen“.

Einige davon nennt Kerstin Hahn, Leiterin des Schongauer Kindergartens Regenbogen: Händewaschen, Desinfizieren, stellenweise Masken für die Mitarbeiter, Elterngespräche hauptsächlich per Telefon, keine gruppenübergreifenden Angebote.

„Wir erwarten die Kinder und freuen uns schon“, schildert Manuela Schölke, die Maria Himmelfahrt in Schongau leitet. In Sachen Konzept laufe es weiter wie bisher, wenn aus dem Ministerium nichts Neues mehr kommt. „Das klappt ganz gut.“

So werde man es auch in Peiting halten, so Stefan Kort, der das Thema Kindergärten im dortigen Rathaus verantwortet.

Kinderpflegerin Martina Kowatsch vom Ingenrieder Kindergarten St. Georg bestätigt: „Wir machen unter Vorbehalt auf dem alten Stand auf“.

Dass die Elternschaft die Maßnahmen wie das Betretungsverbot sehr gut mitträgt, hebt Leiterin Rita Luschtinetz vom Böbinger Kindergarten St. Hedwig hervor. Ihr Team vermisse die „Tür- und Angelgespräche“, die sich aber überraschend gut am Telefon führen lassen. Die Freude aufs Wiedersehen sei groß: „Uns geht die Zeit ab, in der wir beo­bachten konnten, wie die Kinder sich weiterentwickeln.“

Rasso Schorer

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