Kletter-Gaudi und Ritter-Feeling

Nach Klettergarten auch die Welfenburg freigegeben

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Hängen nur fürs Foto in den Seilen: Christina Coban (Schülerin), Monika Maucher (Jugendreferentin), Frank Pfaffenberger (Leiter Mittelschule), Falk Sluyterman (Bürgermeister), Max Uffels (Schüler), Helmut Pawlitschko (städtischer Spielplatzbeauftragter) und Thomas Ola (Stadtbauamt) (v. links) sind vom neu gestalteten Spielplatz schon einmal angetan.

Schongau – Attraktiver sollte er werden, der Spielplatz an der Säulingstraße. Das ist geglückt: Am Ende des ersten von insgesamt zwei Bauabschnitten, der rund 57.000 Euro kostete, locken ein nagelneuer Kletterwald und eine Welfenburg zum Austoben.

Die Anzahl öffentlicher Spielplätze in Schongau ist beachtlich. 13 sind es, dazu kommen zwei an den Schulen, vier auf Kindergarten-Gelände und der im Plantsch. Der mit 11.000 Quadratmetern größte ist der an der Säulingstraße . Er war Anfang der Achtziger errichtet worden, erfreute sich großer Beliebtheit, kam trotz Ersatzmaßnahmen aber sichtlich in die Jahre.

Nach seinem Westernfort und Indianerlager musste 2015 auch die große Hangrutsche aus Sicherheitsbedenken weichen. Neue Attraktionen sollten her, 60.000 Euro gab der Stadtrat frei. In der ersten Jahreshälfte 2017 reichten sechs Bewerber ihre Vorschläge ein; die Firma Lignumplus bekam den Zuschlag und nahm im Herbst die Arbeiten in Angriff. Im Fe­bruar war der Kletterwald fertig. „Toll“, findet Bürgermeister Falk Sluyterman mit Blick auf Seilparcours, Slackline, Balancierbalken und Baumhaus; für Kleine wie Große soll etwas geboten sein.

Nicht minder Spaß verheißend steht die im Juni fertiggestellte Welfenburg mit Rutschenanlage nach historischem Vorbild – der Welfenburg auf dem Schlossberg – da. Mit 57.000 Euro blieben die Gesamtkosten im Rahmen. Auch, weil bei Mitbautagen sechs Mittelschüler anpackten. Die so eingesparten 1.071 Euro kommen ihrer Schule zugute.

Bauabschnitt zwei an der Säulingstraße soll folgen. Die Geräte im vorderen Bereich sind zu ersetzen, angedacht ist beispielsweise ein Matschspielplatz. Wann es konkret wird, ist aber noch offen. Thomas Ola, beim Stadtbauamt zuständig für Spielplätze, sieht diese in Schongau insgesamt in gutem Zustand. Wenngleich hier und da Ersatzbeschaffungen anstehen. Mit einer Ausnahme: Am Spielplatz Weidenstraße gelte es zeitnah die nächste große Attraktivierung zu starten.

Rasso Schorer

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