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73 Abiturienten am Welfen-Gymnasium Schongau

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Von: Astrid Neumann

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Abitur 2022 Welfen-Gymnasium Schongau WGS Ruhland Mogk, Braun Bißle
Viermal gab es am Welfen-Gymnasium die Abi-Traumnote 1,0: Felix Ruhland, Sonja Mogk, Antonia Braun und Jakob Johann Bißle (v. links). © Neumann

Schongau – 73 Abiturienten des Welfen-Gymnasiums konnten am Freitag vergangener Woche ihr Abschlusszeugnis von Schulleiter Bernhard O‘Connor entgegennehmen. Viermal stand darauf die Traumnote 1,0. „Ein Jahrgang, der sich wo immer möglich engagiert“, so das Fazit des Schulleiters.

Bei jedem Absolventen, der die Bühne in der Schulaula betritt, um sein Zeugnis entgegenzunehmen, erscheint ein Kinderfoto auf der Leinwand. Dazu wird ein Satz aus dem Erstklasszeugnis vorgelesen. Die Big Band unter Leitung von Andreas Immler begleitet die Veranstaltung.

„Krass geil, wir haben unser Abi“, zitiert O‘Connor aus der Abizeitung. Und bestätigt, dass die letzten beiden Jahre eine „absolut krasse Zeit“ waren. Doch alle sind froh, die Feier wieder ohne Corona-Einschränkungen und mit allen Ehrengästen und Ehrenpreisstiftern zu begehen.

Mit einem Notendurchschnitt von 2,1 könne sich der Jahrgang durchaus sehen lassen. Fast 50 Prozent der Absolventen haben eine 1 vor dem Komma, 78 Prozent haben eine Endnote von bis zu 2,5 erreicht. Aber vor allem auch das soziale Engagement des Jahrgangs hob der Schulleiter hervor.

„Es ist der Anfang“

Zwei persönliche Lebenserfahrungen gab O‘Connor den Abiturienten mit auf den Weg: „In jeder Veränderung liegt auch ein Stück Glück“ und „nicht nur die Gerade führt zum Ziel“. Worte, denen sich die Zweite Bürgermeisterin Daniela Puzzovio nur anschließen konnte: „Bleiben Sie neugierig, lassen Sie sich vom Leben faszinieren und leiten“, gab sie den Absolventen mit auf den Weg. „Es ist nicht das Ende, es ist erst der Anfang“, verdeutlichte auch der stellvertretende Landrat Michael Marksteiner.

Corinna Konstas, Kursleiterin im Fach Deutsch, wollte das „C-Wort“ in ihrer Rede eigentlich aussparen, kam aber doch nicht darum herum auf die Widrigkeiten der Schuljahre unter Corona-Bedingungen zu verweisen. „Ich hätte mir als Schülerin lieber die Hand abgehackt als einen Lehrer anzurufen oder eine Nachricht zu schreiben“, so Konstas. Aber trotz allem hätte man sich gut zusammengerauft. „Wir sind eine kleine eingeschworene Schicksalsgemeinschaft geworden – ich und 20 schwarze Kacheln“, ergänzte sie mit einer Anspielung darauf, dass die meisten Schüler wohl lieber ihre Kamera bei Videocalls ausgeschaltet gelassen haben.

Zusammenhalt gelernt

Ein „seltsames, ungewohntes, aber unfassbar gutes Gefühl“ sei es, endlich das Abiturzeugnis in den Händen zu halten, so die Absolventinnen Vianne Wenninger und Annalena Wiedemann. Sie hätten gelernt, als Klasse und als Jahrgang zusammenzuhalten. Aber auch eigenständiger zu arbeiten. Erst schien es so weit entfernt, nun sei die Schulzeit letztendlich wie ein Wimpernschlag vorbei gewesen, so Wenninger und Wiedemann. „Jetzt wird jeder seinen eigenen Weg gehen, aber wir hoffen, dass wir uns irgendwann, irgendwo wiedersehen“, so die abschließenden Worte der beiden.

Die 73 Abiturienten am Welfen-Gymnasium Schongau

Johanna Ammann, Peter Ammersinn, Vincent Bayer, Patrizia Berchtold, Jakob Johann Bißle, Antonia Braun, Lukas Daniek, Saida Dazdarevic, Argjend Dedusevic, Moritz Eberle, Alina Echtler, Hanna Ehlich, Johann Erhard, Franziska Ettmüller, Emircan Evci, Karl Fasselt, Nadine Feneberg, Lukas Frieß, Ida Götz, Doris Hack, Celina Hartz, Emilia Hedrich, Tim Hirsu, Kristina Höfler, Felix Hoheisel, Paul Hutterer, Natalia Jehle, Alexander Kastenmüller, Azra Kilavuz, Lena Kirchbichler, Selina Kofler, Amelie Kögl, Jakob Kort, Tobias Kratschmar, Jonas Kryschak, Jeremy Kunz­mann, Dilara Kurt, Torben Kwittner, Annika Landgraf, Anna Lang, Lorenz Linder, Veronika Link, Enya Lutzenberger, Lina Mader, Sonja Mogk, Thomas Pfleger, Luisa Pösl, Louis Postel, Maxim Reisig, Annalena Rohrmoser, Adele Romano, Annsophie Rosenauer, Felix Ruhland, Dorothea Ryba, Thomas Schedel, Linus Schellenberger, Emma Schmid, Felix Schmid, Korbinian Schwarz, Leonhard Seelig, Nina Sporer, Anna Steindorf, Lea Strauß, Sebastian Tausch, Sophie Tholen, Fabian Weber, Vianne Wenninger, Annalena Wiedemann, Liv Wohlfahrt, Dominik Wollitz, Anna Wörnzhofer, Anna Maria Zacherl, Quirin Zörr

Preisträger

Preis der Frank-Hirschvogelstiftung für den besten Abiturienten: Antonia Braun, Jakob Bißle, Felix Ruhland, Sonja Mogk;
Hörbigerpreise für die besten Abiturienten in Mathematik, Informatik und den Naturwissenschaften: Jonas Kryschak (Mathematik), Tobias Kratschmar (Informatik), Annika Landgraf (Physik), Johanna Ammann (Biologie), Lukas Daniek (Chemie);
Sozialpreis der Herzogsägmühle für besonderes Engagement in der Schule: Celina Hartz, Johanna Ammann, Anna Zacherl, Anna Lang;
Buchpreise der Sparkasse Oberland: Franziska Ettmüller, Emilia Hedrich, Patrizia Berchtold, Paul Hutterer;
Preise der Deutschen Physikalischen Gesellschaft: Annika Landgraf und Jeremy Kunz­mann;
Seminararbeitspreis Physik: Paul Hutterer;
Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker: Lukas Daniek;
Preis der Deutschen Mathematikervereinigung: Jonas Kryschak
Beste(r) Deutschabiturient(in): Felix Ruhland;
Beste(r) Englischabiturient(in): Anna Lang
Beste(r) Schüler(in) im Fach Latein: Felix Ruhland;
Beste(r) Schüler(in) im Fach Französisch: Antonia Braun

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