Wegen Corona

Absagen und Änderungen in Peiting: Bürgerversammlung, Allerheiligen, Volkstrauertag

Blick in den Saal bei der letzten, sehr gut besuchten, Bürgerversammlung in Peiting 2019.
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Blick in den Saal bei der letzten, sehr gut besuchten, Bürgerversammlung in Peiting 2019. Heuer fällt diese „Jahresbilanz“ aus.

Peiting/Birkland– Bereits Mitte Oktober sind einige größere Veranstaltungen, die in Peiting und Birkland im November stattfinden sollten, abgesagt worden. Als erstes betrifft dies das Gedenken auf den Friedhöfen zu Allerheiligen.

Nach Rücksprache mit Pfarrer Robert Kröpfl (Pfarreiengemeinschaft Peiting/Hohenpeißenberg) berichtete Bürgermeister Peter Ostenrieder, dass heuer zwar der Gottesdienst zu Allerheiligen gehalten wird, die Andacht am Nachmittag zur Gräbersegnung jedoch ausfällt. Dies wird auch in Birkland so gehandhabt, ergänzte der Bürgermeister.

Auf Friedhöfen ist wegen der Bestimmungen zu Corona eine maximale Zahl von 200 Leuten erlaubt. Daher werden die Geistlichen die Gräbersegnung vornehmen, ohne dass zu einem festen Zeitpunkt eine Andacht gehalten wird.

Auch zum Volkstrauertag Mitte November gibt es Einschränkungen. Da wird am Sonntag, 15. November, so verfahren, dass bei begrenzter Teilnehmerzahl die Requien in Erinnerung an die Gefallenen, Verstorbenen und Vermissten der Kriege in den Kirchen gehalten werden. Die Gedenkfeier am Kriegerdenkmal wird allerdings abgesagt. Vertreter der Veteranenvereine und der Gemeinde werden ihre Reden direkt im Anschluss an den Gottesdienst halten und nicht am Ehrenmal.

Abgesagt wird in Peiting auch die Bürgerversammlung, die in den vergangenen Jahren immer im November in der Schloßberg­halle stattgefunden hat. Es mache keinen Sinn, wenn dazu – zusätzlich zu den Vertretern der Marktverwaltung und des Gemeinderates – nur zirka 50 Besucher eingelassen werden dürfen, bekundete Bürgermeister Ostenrieder neulich vor den Gemeinderäten. In den letzten Jahren waren es immer mehr als 100 Besucher.

Das mit der Bürgerversammlung 2020 wird von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich gehandhabt. In Denklingen und im Fuchstal werden sehr wohl die Bürgerversammlungen abgehalten; sie sind im November jeweils in der örtlichen Mehrzweckhalle. Allerdings ist dort die Besucherzahl begrenzt; Stühle stehen im Abstand von eineinhalb Meter nach vorn, zur Seite und nach hinten. Diese Gemeinden haben freilich nur ein Drittel der Einwohner Peitings. Mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger sind dort nie zur „Jahresbilanz“ der Gemeinde gekommen, wie die Bürgerversammlung mitunter genannt wird.

Johannes Jais

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