Abschied und Neubeginn – Regens-Wagner-Stiftung ist neuer Träger der Akademie Rottenbuch

In einem feierlichen Akt wurde an der Akademie Rottenbuch der Wechsel der Träger von den Don Bosco-Schwestern zur Regens-Wagner-Stiftung vollzogen. Es war zugleich ein Abschied in Wehmut und ein Neubeginn der Hoffnung.

50 Jahre, seit dem 5. Februar 1960, führten die Don Bosco Schwestern die Akademie in Rottenbuch. Gleich fünf Schulen befinden sich dort unter einem Dach: Die Fachakademie für Sozialpädagogik, die Berufsfachschule für Kinderpflege, die Don Bosco Schule (ein Förderzentrum mit dem Schwerpunkt für geistige Entwicklung), die Heilpädagogische Tagesstätte und ein Internat mit einer zusätzlichen Heimgruppe. „Es geht darum, die Don Bosco Schwestern, die uns fünf Jahrzehnte getragen haben, zu verabschieden und uns bei ihnen zu bedanken und zugleich den neuen Träger, die Regens-Wagner-Stiftung, willkommen zu heißen“, erklärte der stellvertretende Schulleiter der Don Bosco Schule, Hermann Böhmer. Insgesamt 21 Schwestern waren es, die bis zum Schluss die Schule geleitet hatten. Wäh- rend ein Teil zum so genannten „Schloss“, dem Alterssitz der Don Bosco Schwestern, gehen wird, wird sich ein anderer, kleinerer Teil der Schwestern anderen Aufgaben zuwenden. Hauptgrund für den Trägerwechsel war vor allem das Nachwuchsproblem, das die Don Bosco Schwestern haben. „Das hat dazu geführt, dass das Haus nicht mehr von den Schwestern bewirtschaftet werden konnte, auch finanziell“, klärte Böhmer auf. Zu dem Trägerwechsel war die gesamte Führungsspitze der Regens-Wagner-Stiftung nach Rottenbuch gekommen. Der neue Träger hat seinen Sitz in Dillingen und im Süddeutschen Raum etwa 5000 Mitarbeiter. In Rottenbuch wird er rund 120 Mitarbeiter beschäftigen. „Jede Schwester, die hier tätig war, hat Spuren hinterlassen“, sagte Provinzoberin Schwester Petra Egeling. Die höchste deutsche Schwester des Don Bosco Ordens äußerte ihren Dank und ihre Anerkennung angesichts der Leistungen, die ihre Mitschwestern über Jahrzehnte vollbracht hatten und unterstrich: „Ohne sie würde dieses Haus schon längst nicht mehr bestehen.“

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