Ensembles fördern

"Musik in Peiting" unter neuem Vorsitz

+
Gesichter von „Musik in Peting“: Vorsitzender Alexander Schnackenberg und 2. Vorsitzender Michael Asam mit den Lehrern Andreas Fuchs (zugleich Koordinator), Daniela Schnackenberg, Reinhild Häcker, Thomas Härtel und Karin Oswald.

Peiting – Die Ensemblearbeit zu fördern, sei das Ziel des Vereins Musik in Peiting. Da möchte er gern Bewährtes weiterführen und auch was mit anschieben, bekundet Alexander Schnackenberg, der als neu gewählter Vorsitzender erste Erfahrungen in diesem Amt sammeln konnte. Der 46-jährige Peitinger hat die Nachfolge von Dr. Hans Piehler angetreten, der den Verein fünf Jahre geführt hatte, ehe er im Herbst letzten Jahres plötzlich verstarb – im Alter von 73 Jahren. Alexander Schnackenberg ist dessen Schwiegersohn.

„Dr. Piehler hat mit dem Thema“ gelebt, erwähnt Bürgermeister Michael Asam, dass der bisherige Vorsitzende dem seit 2004 bestehenden Verein in den letzten Jahren eine Fülle an Impulsen gegeben hat. Asam ist zweiter Vorsitzender beim Verbund mit dem Namen Musik in Peiting, der 120 Mitglieder zählt.

Alexander Schnackenberg ist für drei Jahre gewählt worden. Zudem wurde Juliander Kölbl Kassier; dieses Amt ist bisher kommissarisch von Andreas Fuchs mitbetreut worden, der die Aufgabe des Koordinators und das Ehrenamt des Schriftführers wahrnimmt.

Zwei Revisoren und vier Beisitzer komplettieren die Vorstandschaft. Reinhild Häcker und Hans Schleich prüfen die Kasse. Als Beisitzer fungieren Erna Lindauer (Schule), Sebastian Brennauer (Knappschaftskapelle) , Martina Kölbl (Musiklehrer) und Peter Ostenrieder (Gemeinderat); er war früher schon mal Vorsitzender des Vereins, ehe Dr. Piehler übernahm.

Die Gemeinde unterstützt die musikalische Ausbildung und die Ensemblearbeit mit 8.000 Euro im Jahr. Bis dato sei man „über die Runden gekommen“, kommentiert Bürgermeister Asam. Doch der neue Vorsitzende Schnackenberg hat bei einem Pressegespräch im Rathaus darauf hingewiesen, dass er einen Antrag auf Erhöhung des Jahreszuschusses an den Gemeinderat richtet. Dies soll Ende Februar im Gremium behandelt werden.

Mittelfristig könne auch die Situation mit den Proberäumen verbessert werden, kündigt der Rathauschef an. Thomas Härtel schildert, dass er normalerweise bei sich zu Hause die Proben abhält. Doch wenn in einer Band oder Gruppe 15 Leute ihre Instrumente auspacken, sei dies nicht mehr darstellbar. Asams Überlegung ist, dass mit dem Bau eines neuen Kindergartens auf der Basiliwiese Räume in der bisherigen Einrichtung am Rathaus frei werden, die mit überschaubarem Aufwand so hergerichtet werden, dass sie für musikalische Zwecke genutzt werden können.

Im Verein Musik in Peiting sind 14 Lehrkräfte tätig. Sie bilden gut 200 Kinder und Jugendliche aus. Im Verein ist keine einzige Lehrkraft in Vollzeit tätig. Viele der Musiklehrer verdienen freiberuflich woanders dazu bzw. sind an einer Musikschule angestellt.

Vorsitzender Alexander Schnackenberg, der selbst den Chor der Neuapostolischen Kirche leitet und Fagott spielt, sowie Koordinator Andreas Fuchs machen schon jetzt auf zwei Termine im Frühjahr aufmerksam. Am Donnerstag, 22. März, gestalten Gruppen von Musik in Peiting ein Frühjahrskonzert im Sparkassensaal. Und am Samstag, 21. April, wird ab 9.30 Uhr eine Werbungstag an der Alfons-Peter-Schule stattfinden.

Dazu noch ein anderer Termin: Die mehr im Pop beheimatete Gruppe „Kind of Black“ mit Thomas Härtel, in der auch Streicherschüler von Reinhild Häcker mitwirken und die seit zwei Jahren besteht, lässt demnächst wieder von sich hören – am Samstag, 24. März in der „Zechenschenke“, wo sie abends zusammen mit zwei weiteren Bands auftritt.

Johannes Jais

Auch interessant

Meistgelesen

Fort von daheim für drei Jahre und einen Tag
Fort von daheim für drei Jahre und einen Tag
Rottenbuch verabschiedet Haushaltsplan 2018
Rottenbuch verabschiedet Haushaltsplan 2018
Geparkte Autos brennen aus
Geparkte Autos brennen aus
Schongaus neues Aushängeschild
Schongaus neues Aushängeschild

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.