Polizei stellt 46-Jährigen erst nach mehreren Kilometern

Wilde Verfolgungsjagd durch Peiting und Schongau

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Weil er in Schlangenlinien über die B17 fuhr, war der Mann der Polizei aufgefallen. Als die Beamten ihn anhalten wollten, stieg er aufs Gaspedal.

Landkreis – Szenen wie im Action-Film haben sich am frühen Sonntagmorgen in Schongau und Peiting abgespielt. Ein 46-Jähriger Schongauer wollte sich einer Polizei-Kontrolle entziehen, indem er ohne Rücksicht auf Verluste aufs Gaspedal stieg.

Nicht auszumalen, was auf der kilometerlangen Flucht des Mannes alles hätte passieren können: Gegen 3.05 Uhr erhielt die Schongauer Polizeiinspektion von ihren Landsberger Kollegen die Mitteilung, ein Wagen sei in Schlangenlinien auf der B17 in Richtung Schongau unterwegs. Auf der Umgehung, Höhe Schongau Mitte, spürte eine Streife das Auto und seinen Fahrer auf.

„Bei der anschließenden Nachfahrt in Richtung Peiting ignorierte der 46-jährige Fahrer die Anhaltesignale und fuhr zeitweise bis zu 180 Stundenkilometer“, schildert Hauptkommissar Stephan Aschenbrenner. An der Ausfahrt Peiting-Ost schlug der Mann den Weg durch Peiting Richtung Schongau ein, immer noch mit überhöhter Geschwindigkeit. Als er von der Fanschuhstraße nach rechts in die Bürgermeister-Lechenbauer-Straße abbiegen wollte, versperrte dort ein Bauzaun den Weg.

Der Fahrer touchierte ein Dienstfahrzeug, fuhr über den Frauenberg in die Christophstraße und demolierte einen Metallpfosten. In der Heimstättenstraße konnte er letztendlich gestellt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 7 700 Euro, verletzt wurde glücklicherweise niemand.

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