Bedenken zur Verkehrssicherheit

Anpassung an Altenstadter Alpenstraße

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Die Alpenstraße vom Ortseingang Altenstadt in Richtung Süden. Sie wird seit ihrer Erneuerung nicht nur vermehrt, sondern oft auch mit höherer Geschwindigkeit genutzt.

Altenstadt – Seit der Erneuerung wird die Alpenstraße im südlichen Außenbereich vermehrt genutzt. Bürgermeister Albert Hadersbeck informierte bei der den Gemeinderat, dass die Anlieger auch ein geändertes Verkehrsverhalten feststellen.

Vom 8. bis 22. August war eine Messanlage aufgebaut: Zahlreiche Fahrzeuge waren mit Tempo 80 oder schneller fuhren. In drei Fällen sogar über 100. Hadersbeck teilte mit, dass es möglich sei eine kleine „Bremse” im Straßenverlauf am Ortseingang errichten zu lassen. Das bewerteten die Gemeinderatsmitglieder sehr unterschiedlich.

Es ergingen Vorschläge, alles zu belassen wie es ist – bis hin zu einer Verkehrsreduzierung, die nur noch Land- und forstwirtschaftlichen Verkehr erlaubt. Beidem erteilte der Bürgermeister eine Absage. „Wenn Straßen gesperrt werden, werden andere mehr belastet.“ Dennoch: „Man sollte die Hinweise zum Gefahrenpotential ernst nehmen.“

Der Vorschlag einer mobilen Beschränkung mithilfe von Straßenverengungen auf Zeit fand bei vier Gemeinderatsmitgliedern keine Zustimmung. Anders die Idee, die Polizei bezüglich ihrer Bewertung einer dauernden Beschränkung des außerorts liegenden Straßenteils auf 70 Stundenkilometer einzubeziehen. Dies wurde einstimmig gebilligt.

Gemeinderatsmitglied Konstantin Papamichail (SPD) schlug zur Vermeidung künftiger langer Diskussionen um die Sicherheit vor, einen Katalog mit nötigen Sicherheitsmaßnahmen zu erstellen, statt immer wieder nachzujustieren.

mel

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