Pläne vorhanden

Grundstück mit Perspektive: Gemeinde Steingaden greift zu

Hofstelle Steingaden Feneberg
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Diese alte Hofstelle hat die Gemeinde Steingaden erworben. Was damit geschehen soll, erfuhren die Gäste der Gemeinderatssitzung aber nicht.

Steingaden – Einen großen Teil der jüngsten Gemeinderatssitzung in Steingaden hat der Rückblick des Bürgermeisters eingenommen. Unter anderem ging es dabei um einen Grundstückserwerb, den gemeindeeigenen Kindergarten und einen neuen Mitarbeiter.

Viel zu berichten hatte Bürgermeister Max Bertl in seinem Rechenschaftsbericht. Noch im vergangenen Jahr, so der Bürgermeister, habe die Gemeinde die Möglichkeit bekommen, die alte Hofstelle schräg gegenüber dem neuen Feneberg-Markt zu erwerben.

Zur Perspektive des Grundstückes beziehungsweise was mit der alten Hofstelle geschehen soll, sage er heute noch nichts. Seinen Worten konnte man aber entnehmen, dass es für das gut 1.600 Quadratmeter große Areal bereits Pläne geben könnte. „Es war uns wichtig“, sagte Bertl weiter, „das Grundstück zu erwerben, bevor es ein Fremder erwirbt“ – und an der Ecke dann eigene Pläne verwirklichen könnte.

Neuer im Bauhof

Ferner stellte der Bürgermeister in seinem Rechenschaftsbericht den neuen Mitarbeiter im Bauhof Florian Settele vor. Seit dem 1. Februar ist der gelernte Zimmerer in der Gemeinde angestellt und habe unter anderem auch ihn, Bertl, begleitet. Künftig soll der Familienvater im Bauhof arbeiten.

Lärmschutz für Kindergarten

Im gemeindeeigenen Kindergarten habe man nun den Lärmschutz angebracht, freute sich Max Bertl. Große kreisförmige Elemente an der Decke sorgen dafür, dass die Geräusche im Raum weiter gedämpft werden, auch in der Turnhalle nebenan wurden Elemente befestigt, die die Tonqualität in den Räumen verbessern. Man habe beim Lärmschutz, der noch im vergangenen Jahr umgesetzt worden war, aber auf Bassabsorber verzichtet.

Bein den Bauanträgen berichtete Max Bertl, dass ein landwirtschaftlicher Stadel in Staltannen genehmigungsfrei errichtet werden darf. Und nach einer kurzen Beratung stimmten die Gemeinderäte der Erhöhung eines Gebäudes zu: Das Haus, dessen Dach steiler und damit rund 80 Zentimeter höher werden darf, liegt im Außenbereich.

Oliver Sommer

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