"Was Wunderbares" am Bach

Alte Mühle wird umgebaut

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Wird umfassend saniert und umgebaut: das markante Gebäude am Postweg.

Peiting – Erstmals nach vierzehn Monaten ließ sich der frühere Marktbaumeister Jochen Rohrmoser wieder in einer Sitzung des Peitinger Bauausschusses blicken. Er nahm – genauso wie sein Bruder Armin und sein Vater Alfons Rohrmoser – auf den Besucherstühlen Platz und verfolgte interessiert, wie Bettina Habersetzer vom Marktbauamt das Vorhaben „Umbau und Sanierung eines Zweifamilienhauses an der Poststraße 11“ den Räten und Zuhörern vorstellte.

Dabei handelt es sich um die alte Mühle mitten in der Marktgemeinde. Armin Rohrmoser ist der Bauherr, der das markante Haus am Bach modernisieren möchte. Die Kubatur bleibe zum Großteil erhalten, führte Bettina Habersetzer in das Thema ein. Eine leichte Änderung gebe es bei der Gebäudehöhe. Sind es jetzt elf Meter und 17 Zentimeter bis zum Spitz, so werden es künftig elf Meter und 42 Zentimeter sein.

Angetan waren die Räte nicht nur davon, dass dieses markante Haus, zwischen Schuhhaus Haslauer und Feneberg-Markt gelegen, saniert und umgebaut wird. Gefallen fanden sie an den Ansichten, wobei die Ostseite und die Südfassade in der Gestaltung die gewachsene Struktur aufgreifen, während auf der Nordseite am Giebel zeitgemäße Elemente erkennbar sind.

Da entstünde „was Wunderbares“, bekundete Andreas Barnsteiner im Bau- und Umweltausschuss. Man könne den Bauherrn dazu nur beglückwünschen. Auch Peter Ostenrieder zeigte sich angetan von der Sanierung am Postweg.

Für Jochen Rohrmoser, den Bruder des Bauherrn, gab es nach der Sitzung noch so manches Händeschütteln und so manchen Smalltalk mit Gemeinderäten und Mitarbeitern der Verwaltung. Seit Anfang 2017 ist er bei der Bayerischen Zugspitzbahn beschäftigt. Seitdem ist die Stelle des Marktbaumeisters in Peiting vakant, nachdem drei Bewerbungsrunden aus Sicht der Gemeinde erfolglos geblieben sind. 

Johannes Jais

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