Aus zwei mach eins

Altenstadter Unternehmen Ökopower plant Zusammenlegung und Erweiterung

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Das Wiederverwertungs- und Entsorgungszentrum Ökopower will sein südlich von Altenstadt auf einem ehemaligen Aussiedlerhof befindliches Büro und den Fuhrpark in dieses Betriebsgelände an der B 472 überführen und sich dort vergrößern.

Altenstadt – Während das erweiterte Betriebsgelände des Wiederverwertungs- und Entsorgungszentrums Ökopower an der Bundesstraße B 472 rechter Hand in Richtung Markt­oberdorf beheimatet ist, befinden sich das Büro und weitere Nebeneinrichtungen wie der Fuhrpark derzeit noch auf einem ehemaligen Aussiedlerhof im Verlauf der Alpenstraße südlich von Altenstadt. Das soll sich ändern. Der Gemeinderat hat der Aufstellung der Änderung des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans zugestimmt und die Vorentwürfe gebilligt.

Landschaftsarchitektin Ilka Siebeneicher vom Augsburger Büro Opla präsentierte in der Sitzung am Dienstag vorvergangener Woche die Vorentwürfe der Flächennutzungsänderung und des Bebauungsplanes. Diese sehen eine Zusammenlegung beider Firmenstandorte auf dem Betriebsgelände an der B 472 sowie die Zulassung von Erweiterungen vor.

So ist im Jahr 2022 der Bau einer Werkstatt mit Spedition für betriebseigene Lkw und eines Bürogebäudes geplant. In den Jahren danach möchte die Firma eine Phosphorrecycling-Anlage errichten. Bereits im laufenden Jahr soll im derzeitigen Betriebsgelände eine weitere Trocknungsanlage für Klärschlamm sowie eine Anlage zur Aufbereitung von Gärresten errichtet werden.

Die erforderliche Erweiterung soll nach Osten erfolgen. Während die Regierung von Oberbayern keine Probleme sieht, hat das Landratsamt ein Lärmschutz- und Geruchsgutachten gefordert. Letzteres läuft noch, die Erhebung gestaltet sich aufgrund der nicht weit entfernt in Richtung Burggen befindlichen und zu berücksichtigenden Futtertrocknungsanlage etwas umfänglicher. Insgesamt stehen die Aussichten zur Verwirklichung der Ökopower-Pläne aber gut.

So stimmte der Gemeinderat Altenstadt der Aufstellung der Änderung des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans zu und billigte den jeweiligen Vorentwurf für das weitere Verfahren.

Dreispurige B 472

Hinzu kommt ein begünstigender Umstand, der zum Zeitpunkt der Antragstellung noch gar nicht bekannt war: Aktuellen Vorplanungen des Straßenbauamtes Weilheim zufolge wird die B 472 unter anderem im Abfahrtsbereich des Betriebsgeländes dreispurig ausgebaut (geplanter Anschluss an die B 17 bei Schongau). Die Pläne beinhalten eine eigene Zufahrt nördlich der B 472 zum Wiederverwertungs- und Entsorgungszentrum Ökopower. 

mel

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