Besteht Wiederholungsgefahr?

Angriffe auf Senioren in Altenstadt und Schwabbruck: Es war derselbe Täter

Polizei
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Besteht Wiederholungsgefahr? Die Polizei bittet um Aufmerksamkeit.
  • VonRasso Schorer
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Altenstadt/Schwabbruck – Zwei Fälle, in denen Senioren in ihrem eigenen Zuhause Opfer von Angriffen wurden, ereigneten sich in Altenstadt beziehungsweise in Schwabbruck. Nun teilt das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit, dass hinter beiden Taten derselbe Täter stecke. 

Am Montagabend des 29. November hatte der Unbekannte gegen 20.30 Uhr an der Haustür eines Ehepaars in der Altenstadter Erzgebirgsstraße geklingelt und dabei einen Karton und ein Brotmesser dabei. Als die 66-jährige Bewohnerin die Tür sofort wieder schließen wollte, drückte der Angreifer dagegen, die Frau fiel hin. Zwischen ihrem im Rollstuhl sitzenden Ehemann und dem Eindringling kam es zum Gerangel, auch der 74-Jährige stürzte und zog sich eine Kopfplatzwunde zu. Der schweigende Angreifer stellte keine Forderungen. Als es der Frau gelang, durch die angrenzende Garage nach draußen zu flüchten, machte sich der Unbekannte davon.

Am frühen Montagmorgen des 27. Dezembers brach er zwischen 3.30 und 4 Uhr über ein Erdgeschossfenster ins Haus eines 85-jährigen Schwabbruckers in der Raiffeisenstraße ein, fesselte diesen und durchwühlte anschließend die Wohnräume. Mit seiner Beute, einem dreistelligen Bargeldbetrag und Schmuckstücken, flüchtete der Täter. Nachbarn wurden auf die Hilferufe aufmerksam und alarmierten die Polizei.

Der Senior beschrieb den Angreifer nur vage: Er habe eine schwarze Sturmhaube, schwarze Kleidung und schwarze Handschuhe getragen. Etwas mehr Details liegen von dem Vorfall in Altenstadt vor, das Ehepaar beschrieb den Täter als zirka 20 bis 30 Jahre alt. Er sei etwa 1,75 Meter groß, südländischer Teint, schlank und sportlich. Getragen habe er eine schwarzer Hose und einen schwarzen Pulli oder eine schwarze Jacke mit Kapuze sowie eine schwarze FFP2-Maske. Seine wenigen Worte sprach er akzentfrei hochdeutsch.

Wiederholungsgefahr

Der Fall werde als „sehr wichtig“ angesehen, hatte Polizeipräsidiumssprecher Stefan Sonntag am Mittwoch vergangener Woche auf Nachfrage des Kreisboten erklärt. Nun bringt die Kripo diese Tat mit jener in Altenstadt in Zusammenhang. Die Polizei bittet um Hinweise und auch ganz aktuell Aufmerksamkeit in Hinblick auf mögliche Ausspähungen: Ein „weiteres Auftreten des Täters“ könne nicht ausgeschlossen werden.

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