Apertum in Peiting

Dem Regen getrotzt

+
Voll bis auf den letzten Platz war die Schloßberghalle am vergangenen Wochenende, als das große Panorama-Bild im Rahmen des Apertums enthüllt wurde.

Peiting – Der etwas andere Marktsonntag, das Apertum, fand am vergangenen Wochenende zum dritten Mal in Peiting statt. Handwerkermarkt und Patchwork-Panorama als Mitmachaktion waren nur einige Attraktionen, die das Fest zu bieten hatte. Doch dann kam der Regen.

„Wir trotzen dem Wetter“ wurde kurzerhand zum Motto der Veranstaltung. So wurde die Enthüllung des „kreativsten Panoramas Deutschlands“, wie in der Festschrift zu lesen war, in die Schloßberghalle verlegt. 80 Einzelbilder von verschiedenen Künstlern wurden zu einem einzigartigen Panoramabild zusammengesetzt. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt. In der Rede zur Enthüllung des Gesamtkunstwerks wies Peter Mayr, betreuender Künstler und Mitinitiator, darauf hin, dass das Kunstwerk nicht nur durch den Künstler lebt, sondern auch durch den Betrachter. 

Und Betrachter waren viele gekommen. Die Schloßberghalle war bei der Präsentation der Gemeinschaftsaktion voller Besucher. Das Interesse war ebenso groß wie die Begeisterung über die Kreativität der Künstler. „Wir können angesichts des Wetters wirklich zufrieden sein“, zog Steffi Bertram-Kempf vom Organisationsteam vor Ort eine erste Bilanz. Tatsächlich war nicht nur die Schloßberghalle voll, auch in der Buchbergertenne herrschte ein ständiges Kommen und Gehen. 15 Handwerker waren gekommen, um dort den interessierten Besuchern ihr Handwerk vorzustellen. 

Schweren Stand hatten dagegen die Einzelhändler. Das Wetter hielt die Menschen großteils davon ab, die beteiligten Läden zu besuchen. So waren am Sonntag nur einige Unverzagte in der Innenstadt zu sehen. Die Leute hielten sich lieber im Trockenen auf, lauschten den Klängen der verschiedenen Bands und oder besuchten das Handwerk. Sehr bedauerten die Besucher den Ausfall der Gumpenserenade. Doch bei dem Wetter war kein Darandenken. 

Ganz besonders freute Bertram-Kempf daher, dass die Abschlussveranstaltung zum Apertum in der Pfarrkirche großen Anklang fand. Der Chor „Vivace“ beschloss die gemeinschaftliche Aktion von Handwerk und Einzelhändler aus Peiting musikalisch. Insgesamt zogen die Veranstalter eine positive Bilanz. „Die Leute haben uns beglückwünscht, dass wir die Veranstaltung trotz der schlechten Vorgaben durch das Wetter durchgezogen haben“, sagte Bertram-Kempf. 

Bleibt nur zu hoffen, dass dem Apertum 2014 das Wetter wohlgesonnener ist. Der vielseitigen und kreativen Veranstaltung wäre es zu wünschen.

rg

Auch interessant

Meistgelesen

Erst 2020 barrierefrei
Erst 2020 barrierefrei
Schnittpunkt zwischen Gleis und Straße
Schnittpunkt zwischen Gleis und Straße
Digitale Ergänzung kommt an
Digitale Ergänzung kommt an
Das Pizzakarton-Problem
Das Pizzakarton-Problem

Kommentare