Bitte stehen lassen!

Peitinger Blühstreifen als Deko-Quelle missbraucht

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Leni und Stefanie Wörnzhofer sowie Michael und Silvia Schlögel (v. links) müssen sich bisweilen über ihre Mitbürger wundern.

Peiting – Für die Insekten, nicht für die Wohnzimmer-Deko Einzelner ist die Aktion „Peiting blüht auf“ ins Leben gerufen worden. Doch weil immer mehr Personen die Blühstreifen mit einer kostenlosen Floristik-Selbstbedienungstheke verwechseln, mussten nun Schilder aufgestellt werden mit der Bitte, dies zu unterlassen.

„Überall in Peiting kann man an den verschiedensten Stellen ein wahres Blumenmeer sehen“, freut sich Silvia Schlögel, die „Peiting blüht auf“ mit initiiert hat. Es brumme und summe, dass es eigentlich eine wahre Freude wäre, wie die Aktion Früchte trägt. „Doch leider freuen sich nicht nur die Insekten an den Blumen“, ärgert sich Schlögel.

Denn Peiting blüht nicht nur auf – es schneidet auch ab und rupft aus. „Immer mehr Bürger meinen anscheinend, die Blumen sind für ihr Wohnzimmer gedacht“, beschreibt Schlögel ihre Beobachtungen. Da werden Sonnenblumen einfach he­rausgerissen und andere Blumen kaputt getrampelt.

„Ganze Pfade gehen inzwischen an mehreren Stellen mitten durch die Blütenpracht, um sich die schönsten Blumen zu holen“, so Schlögel. Dass die Blumen aber nicht für die Menschen, sondern für die Insekten sind, scheine einige Bürger überhaupt nicht zu interessieren. Deswegen werden jetzt überall Schilder angebracht, um nochmals auf die Aktion hinzuweisen.

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