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Peitinger Marktgemeinderäte fordern:

Hunde an die Leine!

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Ex-Peitingerin Uschi Hüttinger mit ihrem sechs Jahre alten Australian Shepard Jake. Wenn der Hund einen Haufen hinterlässt, dann räumt sie diesen im Beutel weg – und manchmal auch die Hinterlassenschaften anderer Artgenossen.

Peiting – Hunde gehören an die Leine, auf Feldern haben sie nichts verloren – erst recht nicht während der Vegetations­phase, die von Mitte ­April bis Oktober reicht. Darauf hat Andreas Barnsteiner im Marktgemeinderat explizit hingewiesen. Bürgermeister Michael Asam konnte ihn in diesem Aufruf „voll unterstützen“.

Es müsse wirklich nicht sein, dass Hundehalter ihre Tiere nicht an die Leine nehmen und sie frei auf Feldern laufen lassen, sagte der Rathauschef. Und er schob den Satz hinterher, man dürfe sich auch trauen, solche Leute anzusprechen.

Das Problem mit dem Hundekot auf den Feldern werde von Jahr zu Jahr größer, hat Gemeinderat Barnsteiner ausgemacht, der selbst einen Hof mit Milchvieh bewirtschaftet. Es solle jeder seinen Hund haben; aber der müsse beim Gassi gehen an die Leine genommen werden.

Norbert Merk regte an, dass Mitarbeiter des Bauhofs „mit wachsamen Augen“ auf vielbegangenen Routen nachschauen, wie es um Hinterlassenschaften der Hunde bestellt sei. Eventuell müsse man darüber nachdenken, noch mehr Behältnisse zu montieren. Bei dieser Wortmeldung hakte Bürgermeister Asam gleich ein. Die Zahl der Behältnisse und der Hundekot auf den Feldern – das seien zwei paar Stiefel, entgegnete er Norbert Merk. Auf die Bemerkung Michael Deiblers, dass Hundestationen ebenso wie Hundehaltung ein sensibles Thema seien und daher ausreichend vorhanden sein sollten, antwortete Asam, dann bräuchte man mehr Personal, das die Stationen anfahre, leere und mit neuen Beuteln bestücke.

Herbert Salzmann fand es „zumutbar“, dass Hundebesitzer den Haufen ihres Tieres auflesen und im Beutel mit nach Hause nehmen. Er könne Kritik an mangelnden Behältnissen ebenso wenig nachvollziehen wie das gedankenlose freie Laufenlassen der Hunde.

Peiting ist im Landkreis Weilheim-Schongau die flächengrößte Kommune. Sie hat 7.500 Hektar. Gut 100 Bauern bewirtschaften die Flächen im Haupt- oder im Nebenerwerb. Damit gehört die Marktgemeinde zusammen mit Steingaden und Wessobrunn im Landkreis zu den Gemeinden mit den meisten Bauern und landwirtschaftlich genutzten Flächen.

jj

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