Namenssuche beendet

Schongauer "Haus für Kinder" hat nun einen offiziellen Namen

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Die Kindergarten-Eltern hatten 15 Vorschläge vorgelegt, wie das Haus für Kinder künftig offiziell heißen könnte. Am Ende kam es aber anders.

Schongau – Sie mit ins Boot zu holen, war ursprünglich das Anliegen, als die Elternschaft des Hauses für Kinder im Rahmen einer Umfrage dazu ermuntert wurde, Namensvorschläge vorzubringen. 15 Ideen kamen so zusammen. Den Zuschlag vom Stadtrat bekam keine davon.

„Kindergarten am Ententeich“, „Kindergarten Lechflöhe“, „Rappelkiste“, „Villa Kunterbunt“ oder auch „Das fröhliche Gesicht“ – die Liste an elterlichen Anregungen zur Benennung, die dem Stadtrat vorgelegt wurde, war so lang wie bunt. Doch auch, wenn Bürgermeister Falk Sluyterman wohl vorab befürchtete, sich auf eine lange Diskussion einstellen zu müssen, blieb diese in der Sitzung am vergangenen Dienstagabend fast gänzlich aus.

„Es braucht keinen Halli-Galli-Puderzucker-Namen“, befand Michael Eberle (CSU). Das Haus für Kinder, das bisher nur unter diesem Arbeitstitel firmierte, solle in Zukunft weiterhin genau so heißen. Das sahen auch Friedrich Zeller (SPD) und Nina Konstantin (ALS) so. „Haus für Kinder“ habe sich „eingebürgert“, fasste Stephan Hild (UWV) zusammen.

Entsprechend deutlich fiel die Abstimmung aus, fast das ganze Gremium befürwortete, das „Haus für Kinder“ künftig auch offiziell als solches zu benennen. Nur einer war dagegen: „Wenn wir den Namen eh nicht ändern wollen, brauchen wir vorab auch keine Vorschläge einholen“, bemerkte Gregor Schuppe (ALS). Dies sei gegenüber den Eltern nicht fair. „Ich kenne Leute, die sich wirklich Gedanken gemacht haben.“

ras

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