Charmanter Ersatz

Auch dieses Jahr kein Volksfest: Kleiner Rummel für Altstadt?

Falls – die Fragezeichen überwiegen noch – sich die gegenwärtigen Ideen verwirklichen lassen, gilt: klein aber fein. „Wilde Maus“ wird es in der Altstadt nicht geben, sagt Zweite Bürgermeisterin Daniela Puzzovio.
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Falls – die Fragezeichen überwiegen noch – sich die gegenwärtigen Ideen verwirklichen lassen, gilt: klein aber fein. „Wilde Maus“ wird es in der Altstadt nicht geben, sagt Zweite Bürgermeisterin Daniela Puzzovio.
  • VonRasso Schorer
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Schongau – Ein Volksfest wie gewohnt wird es auch 2021 nicht geben. Da sind sich Organisator Ronny Grubart und Zweite Bürgermeisterin Daniela Puzzovio schon jetzt einig. Doch vielleicht klappt eine charmante Alternative.

Als Schausteller zählt Grubart zu jenen Branchen, bei denen weiter kompletter Stillstand herrscht. „Momentan haben wir noch nix in Aussicht“; mangels entsprechender Lockerungen gebe es für das restliche Jahr noch keinerlei Planungen. Selbst wenn es zu Öffnungen kommen sollte – „was ist dann wirklich möglich?“, fragt er.

Der Organisator hatte schon 2020 angekündigt, weg vom Volksfest und hin zu einem neuen Konzept zu streben. Puzzovio nennt einige Ideen, bei denen sich auch die Werbegemeinschaft einbringt. Ob sich diese realisieren lassen, diese Entscheidung soll Ende Juni oder Anfang Juli fallen.

Eine Möglichkeit: Ein netter Rummel mit kleinen Attraktionen wie Kinderkarussell und Dosenwerfen, verteilt über die Altstadt und mit Stationen, die veranstaltungserprobte Vereine wie Feuerwehr oder Musikkapelle beisteuern könnten. Als denkbaren Termin nennt die Zweite Bürgermeisterin das letzte Wochenende der großen Ferien. Wobei das alles eben noch mit Fragezeichen versehen sei.

Die Zukunft des Volksfestes als solches über 2021 hinaus steht derweil auf einem anderen Blatt.Viel lasse sich da derzeit nicht sagen, so Puzzovio. Bemühungen, die Veranstaltung etwas anders anzupacken, befürwortet sie. „Da müsste man nochmals genauer hinschauen“.

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