Wettbewerb bereits ausgebucht

1. Auerberg Klassik: "Das Interesse ist enorm"

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Hermann Köpf, Jürgen Zillenbiehler, Peter Hintermeyer, Christian Natzeder, Oliver Sprenzel und Claudius Knittel (v. li.) vor dem Siegerfahrzeug der Gleichmäßigkeitswertung des letzten Auerbergrennens 1987, einer Norton Manx.

Bernbeuren – Schon vor knapp einem Jahr haben die Organisatoren der 1. Auerberg Klassik mit den Vorbereitungen für die Wiederbelebung des legendären Events begonnen. Ein zeitlicher Rahmen, der nicht zu üppig bemessen war: „Bürokratische Hürden wurden gemeistert, unzählige Gespräche mit Vertretern der Polizei, Landratsamt, Bürgermeister, Gemeinderat, Vereinen und Landwirten geführt“, beleuchtet Hermann Köpf nur einen Teil des zu leistenden Aufwands. Mit Erfolg, denn das Interesse sei „enorm“, freut sich der Mit-Organisator. Doch trotz des bisher schon straffen Pensums sind noch einige Weichen zu stellen.

Auf maximal 170 hatten die Macher die Teilnehmerzahl am Gleichmäßigkeitswettbewerb begrenzt. Eine Marke, die schon einen Monat vor geplantem Nennschluss geknackt war. Neben einheimischen Fahrern meldeten sich Gäste aus ganz Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein. „Die ältesten Fahrzeuge sind aus den Zwanzigerjahren, der älteste Fahrer ist 83 Jahre alt und der jüngste hat gerade mal seinen Führerschein“, weiß Köpf.

Während das Teilnehmerfeld des Wettbewerbs schon voll ist, haben das Oldtimer-Treffen und die Motorrad-Ausstellung noch Kapazitäten übrig. „Wer sein Fahrzeug im abgesperrten Bereich um den Marktplatz zeigen will, meldet sich bitte an“, so Köpf. Bis zum 1. September nehmen er und seine Mitstreiter entsprechende Anfragen per Mail an oldtimer@auerberg-klassik.de entgegen. Als Kriterium gelte: „entweder H-Kennzeichen oder Baujahr vor 1979“.

Freiwillige Helfer gesucht

Mit im Boot, darauf hatte das Orga-Team großen Wert gelegt, sind auch die ansässigen Vereine. „Sie haben ihre volle Unterstützung zugesichert“, freut sich Köpf. Doch weiterhin seien helfende Hände heiß begehrt. Sei es als volljähriger Streckenposten, Einweiser fürs Fahrerlager und Parkplätze, Kassierer, Kuchenbäcker, Helfer für Auf- und Abbau der Streckensicherung, Absperrungen, Beschilderung und dergleichen. „Zwar können wir keine Entlohnung gewähren, aber ein Helferfest ist Ehrensache.“ Als Kontaktperson für Freiwillige, die sich bis kommenden Dienstag, 15. August melden mögen, fungiert Oliver Sprenzel. Er ist unter sprenzel@auerberg-klassik.de oder Tel. 0170/4638042 zu erreichen.

Derweil sind auch die Eintrittspreise festgezurrt: Ein Ticket für Einzeltage kostet sieben, beide Tage zusammen zehn Euro. Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren sowie Ermäßigte zahlen fünf beziehungsweise acht Euro.

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