Bahnfahrer müssen sich in Geduld üben

Erst 2020 barrierefrei

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Noch auf dem Abstellgleis: Aktuell präsentiert sich der Bahnhof weder barrierefrei noch besonders ansehnlich.

Schongau – Der barrierefreie Ausbau des Schongauer Bahnhofs wird ein weiteres Jahr auf sich warten lassen. Das gab Bürgermeister Falk Sluyterman in der Stadtratssitzung am Dienstag bekannt. Grund für die Verzögerung seien laut Bahn die „sehr komplexen und schwierigen Planungen“.

Ursprünglich war geplant, alle Bahnhöfe entlang der Pfaffenwinkelbahn-Strecke Weilheim-Schongau bis 2019 barrierefrei auszubauen. Dies sollte im Rahmen des Anschlusses an das neue elektronische Stellwerk in Weilheim passieren, wie Manfred Plonner, ÖPNV-Sachbearbeiter im Landratsamt, erst vor einigen Wochen beim Treffen des Unternehmerkreises Weilheim-Peißenberg sagte (der Kreisbote berichtete).

Mit den Baumaßnahmen zum barrierefreien Ausbau des Bahnhofs in Schongau könne nun erst 2020 begonnen werden, so Sluyterman. Auf eine gescheite Lösung warte er auch bis 2020, sagte dazu Michael Eberle (CSU). Und auch Sluyterman war der Meinung: „Es geht nur um ein Jahr mehr oder weniger.“

Die gute Nachricht hingegen sei, dass die Bahn die Planungen, den Ausstieg zu verlagern, aufgegeben hat. Ursprünglich war vorgesehen, den barrierefreien Bahnsteig für Gleis vier 150 Meter weiter nördlich zu errichten. Damit wäre aber das Bahnhofsgebäude abgehängt worden. „Für den Besitzer Andreas Holzhey wäre das sehr kontraproduktiv gewesen“, so Sluyterman. So blieben die Beziehungen zum Bahnhof aber gut.

asn

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