Weiteres Vorgehen fix

Ausbauschritte fürs IT-Konzept der Grundschule Altenstadt

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Zur kompletten Ausstattung der Klassenzimmer und zur Schülerausstattung werden 16 Tablets und weitere Lehrer-Tablets mit Zubehör vorhanden sein. Die Gemeinde Altenstadt nutzt dabei alle bestehenden Förderprogramme.

Altenstadt – Mit der weiteren Vorgehensweise zum IT-Konzept in der Grundschule Altenstadt hat sich der dortige Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Im Mai hatten das Gremium die hohen Kosten geschreckt. Nun ist der Blick klarer.

Bei dem als Digitalisierungsoffensive definierten Tagesordnungspunkt ging es um die Festlegung der weiteren Ausbauschritte und die entstehenden Kosten. Ein für kommende Maßnahmen unabdingbares Medienkonzept gibt es für die Grundschule schon seit einiger Zeit. Die Gemeinde hatte hierzu bereits im Januar mit Werner Ostheimer einen Fachberater mit der Erarbeitung beauftragt.

Dieser wiederum hatte sein Konzept bei der Gemeinderatssitzung im Mai vorgestellt. Die Kosten für die seinerzeit von ihm unterbreiteten beiden Varianten lagen bei knapp 80.000 sowie rund 110.000 Euro.

Damals aber wollte sich das Gremium nicht zuletzt wegen der hohen Investitionskosten noch nicht abschließend festlegen. Bürgermeister Andreas Kögl hatte deshalb im Nachgang der Maisitzung mit dem Landkreis Verbindung aufgenommen und erfahren, dass es dort einen Beschaffungspool gibt.

An die Fördermittel

Diese Geräte sind aber laut Fachberater Ostheimer teurer als eine Beschaffung auf dem freien Markt. Zudem gibt es gut bemessene Fördermittel, die dabei helfen sollen, Schulen mit IT-Infra­struktur auszustatten. Andreas Kögl zufolge wäre es mehr als schade, wenn man diese Mittel verfallen lassen würde.

Die für die Grundschule vorgesehenen Ausbaustufen überzeugten auch den Gemeinderat. Nach dessen einstimmigem Votum wird nun in der Grundschule die Infrastruktur (Netzwerk LAN/WLAN) aufgebaut und die Schule mit 16 Tablets ausgestattet. Außerdem werden zwei weitere Lehrer-Tablets für die Fachräume mit Zubehör (u. a. Beamer) beschafft. Diese dienen auch als Dokumentenkamera.

Mit den vier bereits beschafften Lehrer-Tablets werden die Klassenräume komplett ausgestattet und eine ansehnliche Schülerausstattung vorhanden sein. Die Gemeinde nutzt dabei konsequent alle bestehenden Förderprogramme.

Von den Kosten für die beiden avisierten Ausbaustufen in Höhe von voraussichtlich 54.075 Euro betragen allein die Zuschüsse 44.524 Euro. Für die Gemeinde selbst verbleiben damit überschaubare Kosten in Höhe von 9.751 Euro. Eine alternative Berechnung mit nur acht Schüler-Tablets ergab, dass damit das Investitionsvolumen auf lediglich knapp unter 50.000 Euro verringert würde.

Bedarf abwarten

Die dritte Ausbaustufe und damit den Endausbau mit einem eigenen Server mit entsprechender Architektur (USV, Backupsystem usw.) verlagert die Gemeinde in die folgenden Jahre. „Dann wird die Praxis auch den echten Bedarf zeigen“, so der Bürgermeister bei der Sitzung. Die für diese Maßnahme veranschlagten Kosten werden etwa 55.000 Euro betragen. Das gesamte Investitionsvolumen liegt somit bei rund 110.000 Euro.

mel

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