Badeinsel und Steg am Lido eingeweiht

Sprung ins kühle Nass

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Der erste Freiwillige für den Premierensprung vom Steg war schnell gefunden.

Schongau – Was lange währt, wird endlich gut: Mehr als zwei Jahre, nachdem die Schongauer SPD erstmals eine Badeplattform samt Steg für den Lido ins Gespräch gebracht hat, wurde der Vorschlag jetzt umgesetzt. Seit Dienstag steht dem Wasserspaß nichts mehr im Weg. 

„Es freut mich, dass es doch noch geklappt hat“, sagte Bürgermeister Falk Sluyterman. Eigentlich hatte er das Projekt, das die SPD noch unter seinem Vorgänger Karl-Heinz Gerbl angestoßen hatte, bereits im vergangenen Jahr umsetzen wollen. „Leider hatten wir da lange keinen Haushalt, was eine Fertigstellung in der Sommersaison unmöglich gemacht hat“, blickte das Stadtoberhaupt zurück. 

In diesem Jahr war die Stadt mit dem Haushalt deutlich früher dran, weshalb es mit der Badeinsel endlich geklappt hat. 48000 Euro hatte man für die neue Attraktion samt Steg eingeplant. Gekostet hat sie letztendlich nur 35000 Euro. 

Am Dienstag wurde der Steg am Ufer befestigt und die Insel 50 Meter weit im Lech verankert. Im Vorfeld hatte die Stadt dafür eine wasserrechtliche Genehmigung einholen müssen. Für das Fundament am Ufer bedurfte es der Zustimmung des Freistaats. 

Sowohl Steg als auch Insel bestehen aus blauen Plastikelementen und sind mit einer Leiter versehen. Beide bleiben nur während der Badesaison im Wasser. Im Herbst werden sie durch die Wasserwacht an Land gezogen, wo sie auf der Wiese überwintern sollen. 

„Das ist eine tolle Sache, dass uns die Wasserwacht hier ehrenamtlich untersützt“, bedankte sich Sluyterman, der jetzt auf zahlreiche Nutzer hofft.

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