Kleinwagen einer 18-Jährigen kollidiert mit Regiobahn – Fahrerin erleidet Schock

Mit dem Schrecken davon gekommen

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Mit der Bahnschranke auf der Frontscheibe: So kam der Wagen einer 18-jährigen Peitingerin nach der Kollission mit einer Regionalbahn zum Stehen.

Schongau – Einen gehörigen Schutzengel hatte am Freitag, 19. Februar, eine 18-jährige Autofahrerin. Die Peitingerin schlitterte mit ihrem Pkw beim „Loamer Stichl“ unter den geschlossenen Bahnschranken hindurch und rammte eine fahrende Regiobahn.

Die junge Frau fuhr mit ihrem Wagen um 22.05 Uhr auf der Peitinger Straße von Peiting kommend in Richtung Schongau. Zeitgleich näherte sich ein Zug der „Bayerischen Regiobahn“ dem „Loamer Stichl“. Die 18-Jährige war zu flott unterwegs. Als sie ihr Fahrzeug an den bereits geschlossenen Bahnschranken halten wollte, wurden ihr das Fahrtempo und die winterglatte Straße zum Verhängnis.

Bahnunglück: 18-jährige Autofahrerin rammt Regiobahn

Ihr Kleinwagen kam an der Haltelinie nicht zum Stehen, sondern schlitterte unter den Schranken hindurch. Die rechte Fahrzeugseite des Autos prallte mit der rechten Seite der Eisenbahn zusammen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich nach Auskunft der Polizeiinspektion Schongau acht Fahrgäste und der Schaffner in dem Zug. Anschließend wurde das Auto der Peitingerin zurück geschleudert, schlitterte erneut unter den Schranken hindurch und kam mit der Schranke auf der Frontscheibe zum Stehen.

Die Fahrgäste des Zuges blieben unverletzt. Die junge Fahrerin erlitt einen Schock und wurde noch vor Ort von einem Notarzt versorgt. Ihr Auto war nach dem Zusammenstoß mit der Regionalbahn nicht mehr fahrbereit. Die Ortsverbindungsstraße zwischen Peiting und Schongau musste nach dem Unfall zirka drei Stunden lang für den Verkehr komplett gesperrt werden.

Der Sachschaden wird laut Tanja Regensberger von der Polizeiinspektion Schongau auf insgesamt 10 000 Euro geschätzt.

Von Sofia Wiethaler

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