Wieder Verzögerung bei Basiliwiese

Häuslebauen mit Hindernissen

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Geduld ist weiter für all jene gefragt, die auf der Basiliwiese bauen wollen. Dem Kreisboten hat Peitings geschäftsleitender Beamter Stefan Kort erklärt, woran das liegt.

Peiting – Vertragliche Gespräche mit den Eigentümern, aber auch das Dauerbrenner-Thema Lärmschutz samt Einschaltung eines neuen Planungsbüros führen dazu, dass sich der Baubeginn für die 45 Grundstücke auf der Basiliwiese in Peiting abermals weiter hinausschiebt. Der Kreisbote hat nachgefragt bei Stefan Kort; er ist im Rathaus der Marktgemeinde der geschäftsleitende Beamte.

Warum, Herr Kort, kommt es zu einer weiteren Verzögerung?

Kort: „Das sind zum einen vertragliche Dinge.“

Welche denn?

Kort: „Das werde ich Ihnen nicht genau sagen. Denken Sie an den Datenschutz. Jedenfalls geht’s um eine Vielzahl von Punkten. Die bisherigen Eigentümer der Grundstücke auf der Basiliwiese haben da ihre Vorstellungen und Wünsche. Andererseits muss die Gemeinde noch Fragen abklären wie: ‚Was kommt alles auf den Käufer zu?‘“

Warum hat sich die Gemeinde bei der Planung denn überhaupt vom bisherigen Architekturbüro getrennt?

Kort: „Wir wollen neue Impulse zum leidigen Thema Immissionsschutz. Sprich zur Abschirmung des künftigen Wohngebietes zum Wellenfreibad. Dazu haben wir bereits ein neues Planungsbüro beauftragt. Es ist das Büro Narr-Rist-Türk aus dem Landkreis Freising.“

Kommen Sie vertraglich so schnell raus beim bisherigen Planer?

Kort: „Wir haben uns mit dem Architekturbüro Dr. Hesselberger aus dem Landkreis Starnberg nicht im Unguten getrennt. Klar war er nicht begeistert. Aber der Bürgermeister hat mit ihm gesprochen, dass wir uns noch einen anderen Vorschlag erhoffen als die Riegelbebauung mit den Häusern und Garagen an der Peitnach, die als Maßnahme für den Lärmschutz gedacht war.“

Wann ist dann mit einem neuen Entwurf zu rechnen?

Kort: „Vorgesehen ist, noch heuer die neue Planung im Marktgemeinderat vorzustellen.“

Und wann werden endlich die ersten Häuser auf der Basiliwiese gebaut?

Kort: „Dazu müsste man Hellseher sein. Ich möchte jedenfalls keine genaue zeitliche Aussage dazu mehr treffen.“

Wie viele Interessenten schreiben Sie denn an?

Kort: „Zwischen 230 und 240.“

Davon sind die meisten aus Peiting?

Kort: „Ja, der überwiegende Teil. Aber wir haben auch Interessenten aus den Gemeinden um uns herum und vereinzelt von weiter außerhalb.“

Welchen Bonus haben Einheimische?

Kort: „Das ist klar in den Vergaberichtlinien geregelt, die wir beschlossen haben. In Peiting zu wohnen, wird ebenso mit einer gewissen Punktzahl bedacht wie andere Kriterien, zum Beispiel Familienverhältnisse oder Einkommenssituation.“ 

Interview: jj

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