17 Häuser – mindestens

Bauen am Hochweg in Peiting: Das soll auf dem Areal entstehen

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Auf diesem Grünstreifen nördlich des Baugebiets Lexe soll am Hochweg Bauland ausgewiesen werden.

Peiting – In Details zum Baugebiet Am Hochweg haben sich die Peitinger Marktgemeinderäte bei der ersten Sitzung nach der Sommerpause vertieft. Denn Marktbaumeister Fabian Kreitl stellte vor, wie das Büro Narr | Rist | Türk aus Marzing diesen Streifen nördlich des Areals Lexe entwickeln möchte. Vorgesehen sind mindestens 17 Häuser.

Neben dem Kreisel an der Wanderhofstraße ist eine Hausgruppe vorgesehen, erklärt Marktbaumeister Kreitl. Dabei handelt es sich um einen Dreispänner mit Reihenhäusern, die gut sieben Meter breit sind. Auf den weiteren elf Grundstücken entlang des Hochwegs Richtung Westen können Einfamilienhäuser oder Doppelhäuser errichtet werden. Das wird noch offen gelassen.

Auf der Ostseite des kleinen Verkehrskreisels soll noch ein Doppelhaus und nördlich davon ein freistehendes Einfamilienhaus berücksichtigt werden. Die Grundstücke sind mindestens 500 Quadratmeter groß, wie Kreitl auf eine Nachfrage von Gemeinderat Thomas Elste (Grüne) sagte.

Im Gespräch mit dem Kreisboten blickt der Marktbaumeister voraus, dass für das Verfahren – gemeint ist der Bebauungsplan – mit einem halben Jahr gerechnet werden müsse. Die Gemeinderäte haben in der Septembersitzung dafür den Aufstellungsbeschluss gefasst. Es ist davon auszugehen, dass im Frühjahr oder Sommer 2020 die ersten Bagger anrollen können, um die Rohre für Wasser, Kanal und Telekommunikation zu verlegen.

Greifen wird für dieses Baugebiet die Regelung, dass der bisherige Grundstückseigentümer bis zu 50 Prozent der Grundstücke selber vermarkten kann. Die andere Hälfte vergibt die Marktgemeinde Peiting. Im konkreten Fall sind das acht Parzellen.

Der Erschließung der Flächen am Hochweg kommt besondere Bedeutung zu, zumal dem lange geplanten, großen Baugebiet Basiliwiese südlich der Ortsmitte heuer der Todesstoß versetzt wurde, was vor allem auf das Stichwort Lärmschutz (Wand an der Peitnach zum Freibad hin) zurückzuführen war. Auf der Basiliwiese waren mehr als 45 Parzellen vorgesehen.

Im Detail erwähnt Kreitl, dass die Dächer der Häuser eine Neigung zwischen 22 und 28 Grad erhalten sollen. So ist es im Bebauungsplan festgeschrieben. Die Garagen stehen bei den Grundstücken westlich des Kreisels auf der Südseite und werden vom Hochweg erschlossen. Ungefähr in der Mitte der Häuserzeile wird eine Zuwegung nach Norden berücksichtigt. Das Baugebiet liegt, auch wenn die Straße Am Hochweg heißt, im Vergleich zur Ortsmitte knapp 20 Meter tiefer. Das Gelände im Norden Peitings erreicht gerade noch 700 Meter über dem Meeresspiegel.

Ebenfalls im Norden der Marktgemeinde soll weiteres Bauland geschaffen werden. Gemeint ist damit das Areal zwischen Drosselstraße und Unterfeldweg. Des Weiteren verhandelt die Gemeinde mit einem Grundstückseigentümer zwecks Flächen im Bachfeld.

Johannes Jais

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