Unmut im Peitinger Gemeinderat

Fünf Bäume an der Herzogsägmühler Straße gefällt

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Mächtiger Baumstumpf an der Peitnach. Auch dort gab es eine Fällung, die aber nicht so für Emotionen sorgte wie das Entfernen der Ahornstämme an der Herzogsägmühler Straße.

Peiting – Das Fällen von Bäumen ist in Peiting ein Thema, das emotional behaftet ist – erst recht seit dem Bürgerbegehren und Bürgerentscheid zum Ausbau der Bahnhofstraße im Herbst 2016, wo sich eine Initiative zum Erhalt der alten Bäume formiert hatte. Neulich meldete sich Gemeinderat Gerhard Heiß (CSU) zu Wort, er sei von einem Peitinger Imker und Landwirt angesprochen worden, warum an der Herzogsägmühler Straße „fünf gesunde Ahornbäume“ umgeschnitten worden seien.

Da reagierte Bürgermeister Michael Asam arg gereizt. Er bezeichnete es als „bodenlose Frechheit“, solche Behauptungen aufzustellen. Es wäre gut, wenn die Bürger ins Rathaus kämen, sich zu dem Thema erkundigen und nicht etwas von sich geben, was nicht stimme. Diese Bäume seien entfernt worden, weil sie Risse hatten und zuletzt bis auf einen halben Meter Höhe sogar in zwei Teilen da gestanden wären.

Herwig Skalitza (CSU) merkte an, woanders würden viel mehr Bäume umgeschnitten. Außerdem würden ja in großer Geschwindigkeit wieder Neupflanzungen erfolgen. Norbert Merk (CSU) mahnte an, beim Vokabular nicht daneben zu greifen. Schnell werde jemand diskreditiert. Fraktionskollege Heiß antwortete, mit dieser Anfrage werde niemand diskreditiert. 

jj

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