Peitinger Marktgemeinderat entscheidet über Kiesgrube

Bebauungsplan beschlossen

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Das Areal hinter dem Feuerwehrhaus (re.). Der bestehende Sportplatz wird in hauptsächlich dem Bauhof zugeschlagen und es entstehen weitere Stellplätze. Dafür kommt auf dem Areal der Kiesgrube ein Sportgelände, die Hangkante von rund vier Metern wird entsprechend eingeplant.

Peiting – Der Bebauungsplan für die gemeindliche Kiesgrube in Peiting ist beschlossen. In der letzten Sitzung des Marktgemeinderates wurden die Pläne für die Entwicklung des Areals am Feuerwehrhaus vorgestellt.

 Kernpunkt sind neben mehr Stellplätzen vor allem die beiden Fußballplätze.Ein Viertel des bestehenden Sportplatzes hinter dem Feuerwehrhaus wird sich nach den Plänen, die Jochen Rohrmoser den Gemeinderäten vorstellte, in Parkplätze verwandeln. Die fehlen tagsüber vor allem für die Mitarbeiter des Peitinger Bauhofes und abends für die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Bergwacht, vor allem bei den Übungen. Mit den nun vorgelegten Plänen soll aber nicht nur hier Abhilfe geschaffen werden. Diese sehen nämlich neben den neuen Stellplätzen zwei Fußballtrainingsplätze, ein Kinderspielareal und sogar einen „Dirt Trail“ für die Biker des Skiclubs vor. Erhalten bleibt dabei der Hubschrauberlandeplatz. Dieser aber nicht, wie einige Räte monierten, für die Bergwacht, sondern für die Peitinger Rettungskräfte. Es gebe im Orte mehrere Freiflächen, die von den Piloten der Luftrettung bevorzugt angeflogen würden, wenn es gilt, Patienten zu übernehmen und in andere Krankenhäuser zu transportieren, wie etwa bei internistischen Notfällen oder intensivmedizinischen Verlegungen, erklärte Rohrmoser. So sei vor allem der Sportplatz beliebt, weil die Rettungsfahrzeuge hier ungehindert anfahren könnten und die Flutlichtanlage für ausreichend Beleuchtung sorge. Für die Sportler ergebe sich durch die Planung ein Gebäude mit Umkleidemöglichkeiten, einer kleinen Terrasse und Unterstellmöglichkeiten für die Sportgeräte. Damit sei man den Forderungen des Landratsamtes nachgekommen, so Bürgermeister Michael Asam, und habe die Kiesgrube „ordentlich überplant“. Durch die Umstrukturierung bekommt der Bauhof rund die Hälfte des Sportplatzes dazu – wichtig, nachdem der er ohnehin schon aus allen Nähten platze. Bei der Frage, ob ein Rasen- und ein Kunstrasenplatz entstehen sollen, klärte Asam die Situation dahin gehend auf, dass man gerade den Bebauungsplan beschließe. Wie und wann dieser dann umgesetzt werde, sei Teil der Haushaltsberatungen. Auch wurde klargemacht, dass die beiden Sportplätze nicht für Spielbetrieb, sondern nur zum Training seien. Diskussionen um größere Plätze seien also nicht angebracht. Von Oliver Sommer

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