Richtung Baubeginn in Altenstadt

Neuaufstellung »Zwischen Südlicher Römerstraße und Köllenweg« einen Schritt weiter

Altenstadt MöbelCentrale Römerstraße Köllenweg
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Die Jahre als Grasfläche dürften für das südlich der früheren MöbelCentrale gelegene Areal schon sehr bald der Vergangenheit angehören.

Altenstadt – Der erste entscheidende Schritt mit Blick auf einen baldigen Baubeginn ist getan: Bei seiner jüngsten Sitzung hat sich der Gemeinderat mit dem Bebauungsplan „Zwischen Südlicher Römerstraße und Köllenweg“ befasst. 

Das im Osten von Altenstadt unmittelbar südlich von der ehemaligen MöbelCentrale und in Richtung Süden parallel zu der sich im Westen anschließenden Römerstraße liegende Areal umfasst einen räumlichen Geltungsbereich von 12.500 Quadratmetern. Der in der Mitte des gesamten Bereichs knapp 4.600 Quadratmeter umfassende Teilbereich A ist als Bauland ausgewiesen und für den Bau von wenigstens acht Wohneinheiten vorgesehen. Im Norden, also im direkten Anschluss an die ehemalige MöbelCentrale, befindet sich der auf 2.400 Quadratmeter bemessene Teilbereich B, der einer gewerbliche Nutzung mit integriertem Wohnen dienen soll. Der im Süden ausgebrachte Teilbereich C mit 2.200 Quadratmetern ist komplett für rein gewerbliche Nutzung vorgesehen und im Gegensatz zu Teilbereich A auch keine Betriebsleiterwohnung zugelassen.

Einige Male hoben und senkten sich die Hände im Gemeinderat: Alles in allem verlangte der mit aktuellen Sachverhalten und Behandlungsvorschlägen versehene 26-seitige Plan mit integriertem Grünordnungsplan den Mitgliedern 18 Abstimmungen zu den einzeln definierten Beschlussvorschlägen ab. Am Ende hatte das Gremium den Entwurf mit der Bezeichnung „Endfassung“ gebilligt und anschließend in dessen Fassung vom 17. November 2020 wie auch alle Einzelpunkte zuvor als Satzung beschlossen.

Insgesamt 45 Behörden und Träger öffentlicher Belange waren im Verfahren zu dem vorgesehenen Bauvorhaben beteiligt. 30 von diesen hatten Stellungnahmen abgegeben, 14 aber nur dazu, um ihr Einverständnis ohne weitere Anmerkungen anzuzeigen.

Aber auch die von Seiten der verbleibenden Institutionen ergangenen Hinweise und Anregungen als auch Forderungserhebungen hatten keinen elementaren Einfluss auf den Bebauungsplan. Sie zögen in bestimmten Einzelfällen nur übersehbare Anpassungen nach sich, unterrichteten Bürgermeister Andreas Kögl und der die Pläne begleitende Landschaftsarchitekt und Stadtplaner Martin Eberle aus Mindelheim.

Zu den von Reiner Seidl als zuständiger Bauamtsleiter noch einzuarbeitenden Anpassungen gehören unter anderem die Einlässe des Wasserwirtschaftsamt zum Hochwasserschutz und weiteren Punkten zur Wasserversorgung. Vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten war der Hinweis ergangen, dass die sich in unmittelbarer Nähe anschließenden landwirtschaftlichen Flächen nicht beeinträchtigt werden dürften und ortsübliche Emissionen in jedem Fall zu dulden seien.

Auch das zum Landratsamt gehörende Sachgebiet Bodenschutz hatte hinsichtlich der späteren Erd- und Aushubarbeiten um unverzügliche Information bei optischen und organoleptischen Auffälligkeiten gebeten. Die von gleicher Stelle aus dem Sachgebiet Naturschutz unter anderem nahegelegte alleeartige Bepflanzung mit Großbäumen soll planerisch unberücksichtigt bleiben. Bei der weiterhin bindend durchzuführenden Öffentlichkeitsbeteiligung waren von Seiten der Bürger keine Stellungnahmen eingegangen.

Da die Erschließung aufgrund des sich unmittelbar im Westen auf der gegenüberliegenden Seite der Römerstraße anschließenden Wohngebiets weitestgehend kein Thema mehr darstellt, könnte es mit dem Baubeginn schon im kommenden Jahr losgehen, so der Wille der Gemeinde.

mel

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