Fürs "schönste Haus"

Ensemble, drei Chöre und Organist gestalten Benefizkonzert

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Vier Violinen, dazu Bratsche, Cello und Kontrabass: die Schongauer Land-Streicher im Benefizkonzert. Hinten die Sänger – vor dem Hochaltar die Singgemeinschaft Schwabsoien.

Schongau – Gleich hinterm Altar die Schongauer Land-Streicher, im großen Chorraum die Singgemeinschaft Schwabsoien, der Schongauer Bergsteigerchor und vom Trachtenverein Schloßbergler der Männerchor, dazu auf der zweiten Empore Organist Andreas Wiesmann: Sie waren die Mitwirkenden in einem außergewöhnlichen Benefizkonzert in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, zu dem sich 280 Besucher einfanden.

Mit den Spenden, die erbeten wurden, werden noch offene Kosten der Epitaphien an der Südostseite der Stadtpfarrkirche beglichen. Diese erinnern an Leonhard Scharl, den ehemaligen Stadtpfarrer, und an Johanna Grillbach, eine großzügige Spenderin der Stadt Schongau. 2.000 Euro sind an dem Abend eingegangen. Organisiert wurde das Konzert vom Verein Förderer der Stadtpfarrkirche. Dessen Vorsitzender Helmut Hunger warb für weitere Unterstützung, „um das schönste Haus in Schongau, unsere Stadtpfarrkirche, zu erhalten“.

Die Mitwirkenden des Benefizkonzerts gestalteten ein 80-minütiges Konzert. Die Schongauer Land-Streicher spielten u.a. ein Divertimento von Joseph Haydn und das berührende „Volkslied mit Märchen“ von Karl Komzàk. Der Männerchor des Trachtenvereins sang mit Inbrunst das Schongauer Heimatlied. Die Singgemeinschaft trug das Lied „Der Abendfrieden“ vor. Der Bergsteigerchor intonierte das bekannte „La montanara“. Andreas Wiesmann interpretierte an der Orgel unter vollem Einsatz des Schwellwerks das „Priere á Notre-Dame von Léon Bellmann.

Johannes Jais

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