Große Bildergalerie zur "Grünen Sonne"

Draußen-Disco ohne Grenzen

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Jung und Alt aus ganz Europa feierten am Samstag auf dem Bayerischen Rigi wieder das „Grüne Sonne“-Festival.
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Jung und Alt aus ganz Europa feierten am Samstag auf dem Bayerischen Rigi wieder das „Grüne Sonne“-Festival.
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Jung und Alt aus ganz Europa feierten am Samstag auf dem Bayerischen Rigi wieder das „Grüne Sonne“-Festival.
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Jung und Alt aus ganz Europa feierten am Samstag auf dem Bayerischen Rigi wieder das „Grüne Sonne“-Festival.
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Jung und Alt aus ganz Europa feierten am Samstag auf dem Bayerischen Rigi wieder das „Grüne Sonne“-Festival.
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Jung und Alt aus ganz Europa feierten am Samstag auf dem Bayerischen Rigi wieder das „Grüne Sonne“-Festival.
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Jung und Alt aus ganz Europa feierten am Samstag auf dem Bayerischen Rigi wieder das „Grüne Sonne“-Festival.

Hohenpeißenberg – Wer am Samstag in Hohenpeißenberg unterwegs war, der konnte es hören und spüren: Ein Wummern, das wie ein Herzschlag durch den Ort pulsierte. Es war ein kleines Jubiläum, das auf dem Hohen Peißenberg gefeiert werden konnte, denn dort fand zum fünften Mal das Festival „Grüne Sonne“ statt.

Und wie in den Jahren zuvor brachten namhafte DJs aus der Electro-Szene den Berg zum beben. Darunter „Klangkünstler“, „Stefan Vöst“, „Tube und Berger“, „Umami“, „Hidden Empire“ und „Rings of Neptune“ aus Finnland. 3.000 Besucher sind auch in diesem Jahr wieder förmlich auf den Berg gepilgert, um zu tanzen, zu feiern und Spaß zu haben. Dabei besticht das Festival dadurch, dass es „bunt“ zugeht.

Auf der „Grünen Sonne“ trifft man schon mal jemanden im Einhorn- oder Indianerkostüm. Zudem fällt von Jahr zu Jahr auf, dass die „Grüne Sonne“ ein Festival für alle ist, es scheint hier keine Alters- oder sonstigen Grenzen zu geben: Vor dem Festival-Gelände traf man am Nachmittag Mütter mit ihren Kindern und Familien, drinnen tanzten jung und alt. Im Rollstuhl und auf Krücken, allen war es möglich mitzufeiern – was auch an den Gegebenheiten liegt, die die Veranstalter schaffen, wie z. B. eine rollstuhlgerechte Toilette. Und auch Ländergrenzen scheinen auf dem Festival zu verschwimmen: aus ganz Europa seien die Besucher angereist, um auf der „Grünen Sonne“ zu feiern, so Veranstalter Philipp Falkner. Er berichtet, dass es im Vorfeld oft nicht mehr einfach sei, Hotelzimmer für die DJs zu buchen, da die umliegenden Hotels mit den Besuchern belegt sind.

Diese wiederum zeigten sich in den Gesprächen begeistert: Es könnte im Oberland wohl kaum einen schöneren Platz für #discodraussen – so ein Hashtag, mit dem die Postings in den sozialen Netzwerken rund um die Grüne Sonne versehen waren – geben.

Zufrieden sind nicht nur die Gäste und die Veranstalter Philipp Falkner, auch bekannt als Ill-Boy Phil, und Michael Britzger, vom Gasthof Hetten in Hohenpeißenberg; auch Daniel Geissler, Rettungsassistent und Geschäftsführer der Firma D&G Medical Services GmbH und Notarzt Dr. med. Moritz Maenner ziehen eine durchweg positive Bilanz. Gegen 1.30 Uhr beschrieben sie ihre Aufgaben als „entspannt“. Überwiegend hatten sie es mit kleineren Einsätzen zu tun, etwa Schnittverletzungen, wenn Besucher barfuß in Glasscherben getreten waren. Die beiden beschrieben, dass sie einige Betrunkene aufwecken mussten, die auf der Wiese eingeschlafen waren, im Verhältnis zur Anzahl der Besucher sei die Zahl der Verletzten und Betrunkenen „aber nix“. Dass ein Notarzt direkt auf dem Festival vor Ort ist hatte letztes Jahr Premiere, hatte sich aber so sehr bewährt, dass dies auf Wunsch der Veranstalter wiederholt wurde.

So war es in diesem Jahr für jeden Besucher nur einmal möglich, das Festival zu verlassen und wieder eingelassen zu werden. Für das Team um Geissler und Maenner gab es dadurch weniger Arbeit außerhalb des Festival-Geländes und auch das Müll-Problem, das Michael Britzger 2017 im Resümee etwas auf den Magen geschlagen war, wurde dadurch gebessert. So berichtet Philipp Falkner, dass „zumindest auf den Parkplätzen“ dieses Jahr weniger Müll zurückgeblieben ist. Für die Verpflegung war auch in diesem Jahr wieder mit diversen Bars und Food-Ständen gesorgt.

Gefeiert wurde in bewährter Weise auf zwei Stages, im Zelt und Open Air. Zum Festival und wieder zurück ging es mit dem Shuttlebus. Gegen 22.30 Uhr gab es einen weiteren Höhepunkt: die Visuals, die auf den LED-Bildschirmen den ganzen Tag über für Lichteffekte sorgten, wurden von einem Feuerwerk der Firma Hummig aus Peißenberg noch überboten. Es bleibt abzuwarten, welche Ideen das Team der „Grünen Sonne“, das laut Falkner insgesamt an die 100 Personen zählt, nächstes Jahr hat. 

löw

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