Hin zum "Vorzeigeprojekt"

Schnitzerstadel-Petition übergeben

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Bei der Übergabe der Petition: Bürgermeister Martin Hinterbrandner, Landtagspräsidentin Barbara Stamm, die Abgeordneten Harald Kühn (CSU) und Florian Streibl (FW) sowie Bernhard Pohl (FW) (v. links).

Bernbeuren – Der Bernbeurer Bürgermeister Martin Hinterbrandner hat Landtagspräsidentin Barbara Stamm eine Petition zum Abriss des Schnitzerstadels übergeben, die von mehr als 1.200 Bürgern unterzeichnet wurde. Der Stadel soll abgerissen werden, damit dort ein Feneberg-Markt entstehen kann.

Den Termin bei der Präsidentin hatte der Allgäuer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (Freie Wähler) ermöglicht. Mit der Petition wollen die Bürger der Gemeinde erreichen, dass der Landtag auf die Erteilung einer Abbruchgenehmigung drängt. Der Denkmalschutz sperrt sich momentan noch dagegen. „Es ist für die Gemeinde Bernbeuren definitiv ein Glücksfall, dass ein Investor gemeinsam mit der Firma Feneberg, einem Handelsunternehmer aus der Region, diese Versorgungslücke schließen will und dabei noch zusätzlich den denkmalgeschützten Traditionsgasthof sanieren wird“, betont Bürgermeister Hinterbrandner.

Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl verweist auf die Ziele, die der Landtag im Rahmen der Landesplanung definiert hat: „Die Freien Wähler vertreten seit langem eine Politik der Stärkung kleinerer ländlicher Kommunen. Wenn ein historisches Gasthaus saniert wird und daneben ein kleiner Einkaufsmarkt entsteht, dann ist dies nichts anderes als ein Vorzeigeprojekt für ganz Bayern.“

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