Landeplatz verfehlt

Fallschirmspringer baumelt zwei Stunden in einer Buche

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Gleich ist es geschafft: Nur noch wenige Meter, dann hat der Altenstadter Fallschirmspringer wieder festen Boden unter den Füßen.
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Die Landung eines Fallschirmspringers in einer 20-Meter-Buche im Süden Dienhausens hat am Mittwochnachmittag einen Großeinsatz der Rettungs- und Einsatzkräfte ausgelöst.
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Die Landung eines Fallschirmspringers in einer 20-Meter-Buche im Süden Dienhausens hat am Mittwochnachmittag einen Großeinsatz der Rettungs- und Einsatzkräfte ausgelöst.
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Die Landung eines Fallschirmspringers in einer 20-Meter-Buche im Süden Dienhausens hat am Mittwochnachmittag einen Großeinsatz der Rettungs- und Einsatzkräfte ausgelöst.
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Die Landung eines Fallschirmspringers in einer 20-Meter-Buche im Süden Dienhausens hat am Mittwochnachmittag einen Großeinsatz der Rettungs- und Einsatzkräfte ausgelöst.
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Die Landung eines Fallschirmspringers in einer 20-Meter-Buche im Süden Dienhausens hat am Mittwochnachmittag einen Großeinsatz der Rettungs- und Einsatzkräfte ausgelöst.

Dienhausen – Diesen Übungseinsatz muss ein 25-Jähriger Fallschirmsprungschüler der Franz-Josef-Strauß-Kaserne in Altenstadt erst mal verdauen: Von starkem Seitenwind abgetrieben landete er am Mittwochnachmittag bei Dienhausen in einer 20-Meter-Buche und hing dort fast zwei Stunden fest. Letztlich war es die Bergwacht Steingaden-Peiting, die in aus seiner misslichen Lage befreien konnte. Der Soldat blieb unverletzt.

Die Panne beim Landeanflug der Fallschirmspringer löste gegen 16.30 Uhr einen Großein­satz im Süden des Denklinger Ortsteils Dienhausen auf Höhe der Crescentia-Kapelle aus. Polizei, Notarzt, zwei BRK-Rettungsfahrzeuge, die Feuerwehren aus Denklingen, Dienhausen und Schongau sowie ein Rettungshubschrauber und zuletzt die Bergwacht Steingaden-Peiting waren angerückt.

Die Bergung des in einer Buche baumelnden Fallschirmspringers erwies sich als überaus schwierig, da der Unglücksort an einem Hang gelegen und damit nur schwer erreichbar war, so ein Sprecher der Polizeiinspektion Landsberg. Normalerweise rücken in solchen Fällen die Rettungskräfte des Ausbildungsstützpunktes Luftlande/Lufttransport mit einer Drehleiter an, doch die sei nicht ver­füg­­bar gewesen. Die Mitglieder der Bergwacht Steingaden-Peiting erwiesen sich dann als Retter in höchster Not. Erst holten sie den in 15 Meter Höhe hängenden Springer aus dem Geäst, dann sein Fluggerät.

Der 25-jährige Lehrgangsteilnehmer aus Altenstadt hätte übrigens ebenso wie seine Kameraden auf einer Wiese neben der Verbindungsstraße Dienhausen-Schwabbruck landen sollen, verfehlte sein Ziel aber deutlich. Die Straße war aufgrund des hohen Aufkommens an Rettungs- und Einsatzkräften zunächst komplett gesperrt worden und wenig später einseitig befahrbar.

Toni Schwaiger

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