Doch kein Neubau?

Bestandsgebäude auf Peitinger Netto-Kik-Gelände soll erhalten bleiben

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Das alte Netto-Gebäude soll erhalten bleiben. Ein Neubau scheint vom Tisch.

Peiting – Die Reaktivierung des ehemaligen Netto-Kik-Geländes ist mittlerweile schon fast zu einer unendlichen Geschichte geworden. Doch nun scheint ein Ende in Sicht. Es läuft wohl darauf hinaus, dass es keinen Neubau geben wird. Stattdessen soll das Bestandsgebäude erhalten bleiben.

Mit den bisherigen Geschehnissen rund um das Netto-Kik-Gelände ließe sich ein ganzes Buch füllen. Zuerst will eine Kaufbeurer Firma das Gelände kaufen. Der englische Investor ziert sich. Lange passiert nichts. Dann ergattert die Bamberger FIM Unternehmensgruppe das Grundstück. Ein kompletter Neubau soll her. Lange passiert nichts.

Doch jetzt hat FIM-Geschäftsführer Jan Lerke Neuigkeiten. Die Option, das Bestandsgebäude zu erhalten „liegt wieder auf dem Tisch“. Aus wirtschaftlichen Gründen. Die technische Prüfung sei bereits durch. Derzeit spreche man noch mit der Drogerie, die vermutlich dort einziehen wird. Ist die mit den neuen Plänen einverstanden, steht dem Ganzen eigentlich nichts mehr im Wege.

Allerdings werden die Peitinger trotzdem noch ein Weilchen auf ihren heiß ersehnten Drogeriemarkt warten müssen. Denn wie Lerke erklärt, müsste auch bei dem Verzicht eines Neubaus einiges gemacht werden. „Dach und Außenwände bleiben weitestgehend so erhalten.“ Aber Fassade, Eingangsbereich, Haustechnik, Heizung und Sanitäranlagen müssten komplett erneuert werden.

Ein Bauantrag braucht es natürlich auch. Lerke geht davon aus, dass die Arbeiten Anfang des nächsten Jahres beginnen können.

Einen Nachteil hat der Verzicht auf einen Neubau allerdings. Ursprünglich war ja mal die Rede davon, dass neben der Drogerie noch bis zu fünf weitere Fachmärkte einziehen könnten. Das alte Gebäude hat aber deutlich weniger Fläche. Heißt: Maximal zwei weitere Geschäfte fänden dort Platz. „Tendenziell aber eher nur eines“, meint Lerke. Wer das sein wird, ist noch offen. Dafür müsse erst geklärt werden, wie viel Fläche konkret für einen Fachmarkt vorhanden sei. Auch welcher Drogeriemarkt letztlich einziehen wird, will Lerke nach wie vor nicht verraten. „Wir können das erst bekanntgeben, wenn es in trockenen Tüchern ist.“ Bleibt es bei den bisherigen Plänen, dürfte das ja nicht mehr allzu lange dauern. 

Stephanie Novy

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