Plattform und Schnittstelle

Schongauer Ausbildungsmesse "SAM" geht in die zweite Runde

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Blicken voraus auf die zweite Schongauer Ausbildungsmesse (v. links): Organisator Peter Ostenrieder, Martina Löffler (IHK), Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Helmut Pößniker (Informationskreis der Wirtschaft).

Schongau – Die Schongauer Ausbildungsmesse SAM geht in die zweite Runde. Insgesamt 81 Betriebe werden am 18. April die Lechsporthalle beziehen, im Außenbereich können sich die Schüler an zwei Infotrucks informieren.

Nach dem „Bombenerfolg“ der Premiere im letzten Jahr, freut sich Landrätin Andrea Jochner-Weiß schon jetzt auf die Fortsetzung. Und auch die Betriebe scheinen eine gewisse Vorfreude zu verspüren: Innerhalb weniger Tage war die Messe, laut Organisator Peter Ostenrieder, ausgebucht. Mehr als die 81 Stände à zwei mal drei Meter bringe man in der Lechsporthalle nicht unter. Sechs Firmen musste abgesagt werden, neun weitere stehen auf der Warteliste.

Trotz des großen Andrangs sieht Jochner-Weiß in der SAM keine Konkurrenz zur seit Jahren existierenden Weilheimer Ausbildungsmesse. Ganz im Gegenteil: Gerade die Schüler aus dem Schongauer Land nähmen die SAM gut an, die Betriebe hätten ebenfalls großes Interesse: „Eine klassische Win-Win-Situation“, so die Landrätin.

Helmut Pößniker vom Informationskreis der Wirtschaft sieht den Vorteil der Schongauer Messe darin, den Jugendlichen aus der Umgebung Möglichkeiten an die Hand geben zu können. „Schall­grenze für viele Schüler ist und bleibt der Hohenpeißenberg“, so Pößniker. Die wenigsten würden sich Ausbildungsstellen in Weilheim oder Penzberg suchen. Bei den beteiligten Firmen erkennt er eine „gute Mischung“.

Neben Firmen wie Aerotech, Hoerbiger oder Hirschvogel, sind auch Banken und Behörden mit Ständen vertreten. Zwei Info­trucks – einer vom Metall- und Elektrohandwerk, der andere von der Bundeswehr – vervollständigen das Angebot. Das richtet sich an alle Schularten – von der Mittelschule bis zum Gymnasium. So kommen, laut Ostenrieder, über 300 Ausbildungsangebote zusammen. Vermehrt werde auch ein Duales Studium angeboten.

Die meisten Betriebe, die sich auf der Ausbildungsmesse präsentieren, bieten den interessierten Schülern auch Praktika an. Ein wichtiger Baustein, findet auch Martina Löffelmann von der Industrie- und Handelskammer (IHK). „Jugendliche wissen oft nicht, was sie werden wollen und die Betriebe haben keine Bewerber“, sagt sie. Eine solche Messe könne die Plattform bilden, damit sie sich gegenseitig finden. Nicht nur Schüler, sondern auch Eltern seien hier erwünscht. Viele Dinge – beispielsweise die Verkehrsanbindung – könnten besser geklärt werden, wenn ein Elternteil dabei ist, erklärt Ostenrieder. „Und man kann direkt Nägel mit Köpfen machen.“

Die Messe findet am Mittwoch, 18. April, von 13.30 bis 17.30 Uhr in der Lechsporthalle statt. In der Tourist-Info in Schongau und Peiting, in Banken und Schulen liegen auch bereits Info-Broschüren aus. Ein Problem sieht Ostenrieder allerdings in der Parkplatzsituation: Wegen der Bauarbeiten am Schulzentrum sind diese begrenzt. Er bittet daher die Besucher, beispielsweise auf den Volksfestplatz auszuweichen.

asn

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