Für Bildung und Erziehung – Berufliches Schulzentrum Schongau gründet Förderverein

Die Vorstandschaft des neuen Fördervereins des Beruflichen Schulzentrums Schongau hofft auf zahlreiche Mitglieder. V. li.: Michael Walter (Schriftführer), Alexander Schmitz (stellvertretender Vorsitzender), Stefan Zirngibl (Kassenprüfer), Heidrun Brugger (Vorsitzende), Gebhard Brennauer (Kassenprüfer), und Hans Medele (stellvertretender Vorsitzender). Ganz rechts der scheidende Schulleiter Johann Klucker. Foto: Jungwirth

Zum Wohle der Schule und der Schüler hat das Berufliche Schulzentrum Schongau kürzlich einen Förderverein gegründet. Sobald dieser im Vereinsregister eingetragen ist, können Eltern, Schüler, Firmen und sonstige Personen, die die Schule unterstützen wollen, dem Verein beitreten.

Es ist eine der letzten Amtshandlungen gewesen, die Oberstudiendirektor Johann Klucker vollzogen hat, denn seit dem ersten März ist dieser an der Staatlichen Berufsschule Garmisch-Partenkirchen tätig. Noch kurz vor seinem Wechsel hatten sich deshalb neben der gesamten Schulleitungsmannschaft auch Landrat Dr. Friedrich Zeller und Vertreter der Kammern und der freien Wirtschaft in der Schule eingefunden, um den Verein zu gründen. „Zweck des Vereins ist die Förderung der Erziehung und der beruflichen Bildung der Schüler aller beruflichen Schulen im Beruflichen Schulzentrum Schongau“, sagte der Noch-Schulleiter. Gleichzeitig machte er keinen Hehl daraus, dass die Gelder knapp sind, so dass ein Förderverein äußerst positiv auf die finanzielle Situation der Schule wirken könnte. Zwei Beispiele führte er exemplarisch an: „Wir haben 60 Lehrer an der Schule und ich habe für Fortbildungsmaßnahmen gerade mal 600 Euro im Jahr zur Verfügung. Da können Sie sich ausrechnen, was da geht. Aber die Kollegen übernehmen vieles selbst“, stellte Johann Klucker klar. Und: „Der Schulchor fährt demnächst nach Hamburg zum Musical ‘König der Löwen’. Wir bräuchten dringend Mittel zur Förderung von bedürftigen Schülern, die sich das nicht leisten können“, erklärte Klucker. Die für den Verein erforderliche Satzung hatte der Schongauer Notar Georg Ruhland ausgearbeitet. Sie wurde von den Anwesenden einstimmig angenommen. Doch bevor sich der Verein gründen konnte, musste eine Vorstandschaft gewählt werden. Als Vorsitzende wurde die Vizepräsidentin der IHK für München und Oberbayern, Heidrun Brugger gewählt. Diese wurde, ebenso wie ihre zwei Stellvertreter Hans Medele vom Autohaus Medele & Geyer und Alexander Schmitz von der Kreissparkasse Schongau, einstimmig gewählt. Als Schriftführer wurde Studiendirektor Michael Walter bestimmt. Das Amt des Kassenprüfers nehmen Gebhard Brennauer von der Raiffeisenbank und Kreishandwerksmeister Stefan Zirngibl wahr. Sobald der Verein beim Registergericht eingetragen ist, können Eltern, Schüler, Firmen und sonstige Personen, die die Schule unterstützen wollen, dem Verein beitreten. Der Jahresbeitrag beträgt zehn Euro für Privatpersonen und 50 Euro für Firmen. Und Johann Kluckers Appell lautete abschließend: „Gehen Sie in die Lande und erzählen Sie, dass es diesen Förderverein gibt“.

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