Von Birkland Richtung Süden

Peitings Radweg mit Pferdefuß

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Ein Geh- und Radweg entlang der Staatsstraße 2014 von Birkland Richtung Süden scheitert bisher an den Grundstücksverhandlungen.

Birkland – „Guter Dinge“ ist Bürgermeister Michael Asam, was den Bau eines Geh- und Radweges betrifft, der entlang der Staatsstraße 2014 von Birk­land Richtung Süden führen soll bis zur Einmündung nach Forst. Der Rathauschef informierte die Räte darüber, dass der Freistaat Bayern alle Kosten übernimmt, wenn die Planung vollzogen werden kann.

Der Pferdefuß: „Wir brauchen Grundstücke“, betonte Bürgermeister Asam im Marktgemeinderat. Er wolle sich als Bürgermeister darum kümmern, die erforderlichen Flächen westlich der Staatsstraße (St 2014) zu bekommen.

Herbert Salzmann (SPD) wünschte sich, dass die Eigentümer mitmachen. Er hoffe da auf „Solidarität“. Michael Deibler (CSU) vertrat die Auffassung, die Gemeinde solle sich trotzdem einen Plan B überlegen, falls es mit den Grundstücken entlang der St 2014 nicht klappt.

Ein „Hindernis“ ist der Stadel, der in Höhe der unübersichtlichen Kuppe direkt neben der St 2014 steht. Da warf Norbert Merk (CSU) die Frage auf, ob dieser auf der westlichen Seite im Gelände weiter unten umgangen werden könne. Zu bedenken sei, dass die Baulast bis zu einer Entfernung von 100 Metern neben der Straße beim Freistaat Bayern verbleibe. Merk sprach sich zudem für eine Leitplanke im Bereich der Kuppe aus.

Die Planung schaue „solide“ aus, kommentierte Hans Schleich von der Bürgervereinigung. Das entscheidende Thema seien, so ergänzte der Gemeinderat aus Birkland, die Grundstücksverhandlungen, wo es zu Härtefällen kommen könne.

Peter Ostenrieder (CSU), ebenso wie Schleich ein Birkländer, ist fest davon überzeugt, dass ein Geh- und Radweg den Verkehr sicherer macht. Dennoch seien noch „neuralgische Punkte“ da, wo die jetzige Planung keinen Sinn mache. Nördlich der Kuppe sei die Straße schmal. Sie misst dort gerade mal fünf Meter.

Am südlichen Ende

Thomas Elste (Grüne) fragte nach, wie es am südlichen Endpunkt des Geh- und Radweges aussehe. Er wird bis zur Abzweigung Richtung Forst geführt. Dort sieht Elste freilich eine problematische Situation, wenn ein Radler von Birkland kommend erst nach links auf die St 2014 müsse, um dann nach Forst abzubiegen.

Zudem erkundigte sich Elste nach einer Verlängerung des Geh- und Radweges. Gerhard Habersetzer vom Marktbauamt erklärte dazu, eine Anbindung bis zum Wielenbach sei denkbar. Von dort könne man über Forstwege weiter Richtung Peiting fahren.

Zur Planung erklärte Habersetzer, dass der kombinierte Geh- und Radweg in der Ortschaft beim Anwesen Birkland 13 beginne und über 1,16 Kilometer Länge bis zum Sägewerk führe. Er soll 2,50 Meter breit sein. Außerhalb der Ortschaft sei vorgesehen, dass zwischen St 2014 und Radweg ein kleiner Grünstreifen angelegt wird. Notwendig sei im Bereich der Kuppe und der engen Kurve weiter südlich eine Abtragung und an so manch anderer Stelle eine Aufschüttung.

Der Bau des Geh- und Radweges wird wiederum auf der Bürgerversammlung in Birkland thematisiert. Termin dafür ist Dienstag, 14. Mai, im Gasthof Neuwirt. Schon vor einem Jahr war der „Dauerbrenner“ auf der Bürgerversammlung behandelt worden. Damals hatte Fabian Kreitl vom Marktbauamt eine andere Variante vorgestellt. Diese sah im Süden von Birkland einen 750 Meter langen Fuß- und Radweg abseits der Straße vor. Kritisch gesehen wurde daran vor allem, dass der geplante Weg über Wiesen führt und dabei beträchtliche Steigungen bzw. Gefällstrecken aufweist. 

jj

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