Erstes Live- und Streaming-Konzert

»Böbing Open Air goes worldwide«

BOA Böbing Openair Stream
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Das Organisations-Team des Böbing Open Air hat sich Unterstützung geholt, um das erste Live- und Streaming-Konzert im Kulze Schwabniederhofen auf die Beine zu stellen: Florian Zick, Carolin Nuscheler, Adelheid Zimmermann, Stephan Schleich, Mario Drexler, Markus Wöhrmann, Daniel Schmid, Tobias Kammerer, Frank Hoffmann und Tobias Braun (v. links).
  • VonRasso Schorer
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Böbing/Schwabniederhofen – Zwei abgesagte Festivals, das letzte auch noch im Jubiläumsjahr. Doch wer jetzt denkt, die Organisatoren des Böbing Open Air (BOA) lassen es gut sein und stecken auf: Falsch gedacht! Das 35-Jährige wird doch gefeiert. Wenn auch in kleinerem Rahmen.

„BOA goes worldwide“ heißt das neue Projekt, das seinen Anfang am 5. und 6. November nimmt. An diesen beiden Tagen sind ab 20 Uhr jeweils zwei Bands im Kulze in Schwabniederhofen zu Gast, die auch beim Open Air die Bühne gerockt hätten. Und das Beste: Jeder kann dabei sein! Denn die Konzerte werden auch gestreamt – auf dem Böbing Open Air Kanal auf YouTube. „Das ist für uns zwar Neuland, aber wir wollten das Streamen schon länger als unser zweites Standbein aufbauen“, ist Daniel Schmid vom Orga-Team gespannt auf die Premiere.

Für diese haben die Verantwortlichen gleich ordentliche Kracher verpflichtet: Am Freitag, 5. November, bringen „The Mains“ und die „Bastard Babes“, beide aus dem Landkreis Weilheim-Schongau, das Kulze zum Wackeln.

Am darauffolgenden Tag, Samstag, 6. November, machen die Lokalmatadoren von „Streumix“ den Anfang, gefolgt von „Los Fastidios“ aus Verona. „Diese Bands hätten eigentlich heuer mit uns ihr Jubiläum, denn die beiden gibt es seit 30 Jahren. Und jetzt haben wir die Chance, doch noch ein bisschen gemeinsam zu feiern“, freut sich das BOA-Team.

Damit die Bands nach so langer Zeit nicht vor leeren Rängen spielen müssen, haben sich die Organisatoren dafür entschieden, Publikum auf Grundlage der 2G-Regel zuzulassen. Die 70 Live-Karten gibt es ab sofort nur auf der Internetseite des Böbing Open Airs. „Es ist aber kein normaler Kartenvorverkauf, sondern es handelt sich dabei um eine personalisierte Kartenreservierung“, erklären die Organisatoren.

Kostenlos im Internet

Der Stream ist für jeden frei und kostenlos. Um diesen möglichst professionell aufzuziehen, hat sich das Team fachkundige Unterstützung ins Boot geholt: Das Systemhaus Schongau wird den Stream „worldwide“ ins Netz bringen – und das ehrenamtlich. Vor dem jeweils ersten Konzert des Abends, und in der Umbaupause, werden online Interviews mit den Bands eingespielt, die Carolin Nuscheler im Vorfeld geführt hat. Deshalb beginnt der Stream auch schon etwa eine halbe Stunde vor dem Konzert.

Wie auch bei den Open-Air-Festivals denken die Verantwortlichen nicht nur an sich, sondern starten auch wieder eine Spendenaktion: Ein Teil der Ticket-Einnahmen wird an „Sea Watch“ gespendet. Und auch die Streamer haben die Möglichkeit Gutes zu tun, indem sie auf den dann eingeblendeten Spenden-Link klicken.

Christine Wölfle

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