Baugebiet statt Wiese

Bolzplätze im Peitinger Bachfeld werden nächstes Jahr aufgegeben

Bachfeldstraße Bolzplatz Peiting
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Der Rahmen ist vorgegeben. Ein Haus an der Bachfeldstraße (links) soll vorgezogen gebaut werden. Im restlichen Baugebiet rücken im Frühjahr 2022 die Bagger an.

Peiting – Auf der weiten Wiese, die zur Peitnach hin leicht abfällt, stehen Tore mit Metallrahmen, aber auch solche aus Holz, die mit Metallwinkeln stabilisiert werden. Sie sind Hinweis darauf, dass sich dort südlich der Siedlung zwei Bolzplätze befinden – zumindest noch.

Denn schon im nächsten Jahr werden sie nicht mehr an dieser Stelle bleiben können. Auch die Wiese zwischen Peitnach und Bachfeldstraße wird nämlich zu Bauland. Zirka 20 Grundstücke sollen dort ausgewiesen werden. Weil ein Bauwerber möglichst schnell das Haus bauen möchte, kann er nicht mehr zuwarten, bis Ende des Jahres der Bebauungsplan für dieses Neubaugebiet steht. Er will schon heuer loslegen und im Frühjahr 2022 ins Haus einziehen.

Darum kommt es – keineswegs alltäglich – dazu, dass für dieses eine Grundstück eine sogenannte Einbeziehungssatzung erlassen wird. Die ist schneller umzusetzen als der Bebauungsplan.

Im Frühjahr 2022 werden die Arbeiten zur Erschließung (Wasser, Kanal, Weg) ausgeführt. Dann müssen die Bolzplätze im Bachfeld weichen. Eine gute Fläche für einen Bolzplatz ist die freie Wiese an der Erlachstraße, findet Bürgermeister Peter Ostenrieder. Er weist auch darauf hin, dass im neuen Baugebiet an der Bachfeldstraße ein Spielplatz berücksichtigt werden soll.

Johannes Jais

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