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Brand in Peitinger Verlagsgebäude

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Von: Rasso Schorer

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Feuerwehr Peiting Brand Ammergauer Verlag
„Die Halle war komplett verraucht“, schildert Peitings Feuerwehrkommandant Klaus Straub. Auch deswegen sei der Sachschaden wohl hoch. © Herold

Peiting – Erneuter morgendlicher Feuerwehreinsatz in der Marktgemeinde: Nachdem am Dienstag in der Vorwoche ein Zug kurz vor dem Bahnhof Peiting Ost entgleist war (wir berichteten), eilten die Einsatzkräfte am Mittwoch zu einem größeren Zimmerbrand in der Ammergauerstraße. In einem Verlagsgebäude des dortigen Gewerbegebiets war ein Feuer ausgebrochen. 

Um 7.42 Uhr ging der Alarm bei der Peitinger Feuerwehr ein. Als die Einsatzkräfte vor Ort an der größeren Industriehalle eines Buchverlags ankamen, wurde schnell klar, dass ein Büro im ersten Stockwerk bereits in Vollbrand stand. Dort sei das Feuer auch ausgebrochen, schildert Peitings Feuerwehrkommandant Klaus Straub.

„Wir haben uns entschieden, den Brand von außen zu bekämpfen“, erklärt er. Der erste Angriff über die Fenster im ersten Stock erfolgte über Steckleitern, das habe gut funktioniert. Da das Gebäude groß ist und die Halle komplett verraucht war, so Straub, wurde zusätzlich zu den 40 Peitinger Kräften die benachbarte Feuerwehr Schongau mit weiteren Atemschutzgeräteträgern und 29-köpfiger Mannstärke nachalarmiert. Auch Polizei, das Bayerische Rote Kreuz und Notarzt waren vor Ort, weil zunächst nicht klar war, wie viele Personen in Gefahr waren.

Der Brand sei rasch unter Kontrolle gekommen. Das Gebäude wurde mit mehreren Lüftern überdruckbelüftet, der Brand­raum weiter abgelöscht und aus den Fenstern heraus ausgeräumt, heißt es von Seiten der Peitinger Feuerwehr. Für die Schongauer war nach rund zwei Stunden Schluss, die Peitinger waren insgesamt für rund fünf­einhalb Stunden vor Ort, am Nachmittag erfolgte nochmals eine Nachschau.

Der Sachschaden liege laut Straub wohl im mehrfachen sechsstelligen Bereich; auch, weil durch den Rauch wohl viel Ware kaputt ging. Eine Frau habe eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten, im Lauf des Tages begab sich auch noch ein Mann in ärztliche Behandlung.

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