Brandschutz ist mangelhaft – Marie-Ebert-Altenheim muss umfassend saniert werden

Dass die Brandschutzvorkehrungen im Marie-Ebert-Altenheim nicht mehr auf dem neuesten Stand sind wurde bereits vor knapp drei Jahren festgestellt. Ein im Oktober diesen Jahres erstelltes Brandschutzgutachten von Diplomingenieur Rainer Sonntag (Brandschutz Consulting, München) bestätigt, dass hier dringend aufgerüstet werden muss.

Die Mitglieder des Kreisausschusses waren sich in ihrer jüngsten Sitzung einig darüber, dass das Altenheim im kommenden Jahr umfassend saniert werden soll. Knapp 500 000 Euro werden die Baumaßnahmen verschlingen, die notwendig sind, um die Sicherheit der Heimbewohner weiterhin zu gewährleisten. An dem um 1970 errichteten Gebäude ist bis heute der Großteil der Bausubstanz unverändert geblieben. Die Anforderungen an den Brandschutz und die diesbezüglichen Vorschriften wurden seither jedoch deutlich verschärft. So müssen bei den für 2011 geplanten Bauarbeiten die meisten Türen ausgetauscht, Brandmeldeanlagen installiert und die Alarmtechnik erneuert werden. Zwar sei es in der Zimmern verboten, Kerzen anzuzünden, so Reinhold Socher von der Krankenhaus GmbH, allerdings komme es immer wieder vor, dass dort geraucht wird. Ob die Sanierung „in einem Aufwasch“ durchgezogen oder, aufgrund der hohen Kosten, über zwei Haushaltsjahre gestreckt werden soll, darüber herrschten unter den Ausschussmitgliedern geteilte Meinungen. Peter Ostenrieder (CSU) schlug vor, die wichtigsten Maßnahmen, die nicht aufschiebbar sind vorzuziehen und „Luxus auf später zu verschieben“. „Als Luxus kann man keine der Maßnahmen bezeichnen“, widersprach Socher. Alle seien dringend notwendig und nicht aufschiebbar.

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