Keine Blow-Ups, kaum Verdrückungen

Kaum Hitzeschäden an Straßen im Altlandkreis Schongau

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Die Straßen im Altlandkreis stecken die Hitze vergleichsweise gut weg.

Landkreis – Das Staatliche Bauamt warnt – zumindest für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Die Hitze hat dort dazu geführt, dass auf vier Staatsstraßen die Oberfläche ihre Griffigkeit verloren hat; hier darf nur noch mit maximal 30 Stundenkilometern gefahren werden. Gleichzeitig beunruhigen Meldungen über sogenannte Blow-Ups, die zu schweren Unfällen führen können. Doch wie stellen sich die Folgen der anhaltend hohen Temperaturen im Altlandkreis Schongau dar?

„Blow-Ups sind eher ein Problem auf Autobahnen“, erklärt Andreas Lenker das Phänomen, bei dem Straßen regelrecht aufplatzen können. „Und auch nur dort, wo die Fahrbahnoberfläche oder der Untergrund aus Beton besteht“, so der beim Staatlichen Bauamt für den Straßenbau im Landkreis Weilheim-Schongau Zuständige.

Das sei im Altlandkreis kaum noch der Fall und wenn, sei der Beton gut genug und so dick, dass er der Hitze standhält. Die Kreisstraße WM 12 zwischen Burggen und Tannenberg sei so eine alte Betonstraße, bei der es aber keine Probleme gebe.

Während Blow-Ups und ähnliche hitzebedingte Probleme mit Beton sich oft abrupt äußerten, leide Asphalt – wie im Nachbarlandkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – eher stetig. Doch auch hier sei im Landkreis bisher alles im Rahmen. Und so bleibe es voraussichtlich auch. „Die WM 24 zwischen Böbing und Schönberg haben wir 2017 saniert“. Damit sei eine der in der Vergangenheit kritischen Stellen befriedet.

Auch Martin Blockhaus vom Bauamt der Stadt Schongau sieht die Hitze gelassen. „Keine gravierenden Schäden, keine Blow-Ups“, fasst er zusammen. Der Bauhof kontrolliere – wie sonst auch – die Straßen. Außer leichten Verdrückungen, insbesondere dort, wo durch längere Standzeiten neben der Sonnen­einstrahlung auch die Abwärme der Autos auf die Straße wirke, seien keine Schäden festzustellen.

Ein ähnliches Bild zeichnet Josef Speer von der Straßenmeisterei für Peiting: „Vor vier, fünf Jahren hatten wir mal Probleme mit einer Betonstraße.“ Diesmal nicht. Insbesondere, weil diese Betonstraßen-Überbleibsel immer weniger werden. 

ras

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