220 Euro pro Kopf

Bürgerversammlung in Ingenried

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Bürgermeister Xaver Fichtl berichtete während der Bürgerversammlung, wie es um die Finanzen Ingenrieds steht.

Ingenried – In seinem Bericht über das vergangene Jahr kam der Ingenrieder Bürgermeister Xaver Fichtl neben vielen Projekten auch auf den Haushalt zu sprechen. Und konnte dabei vermelden, dass sowohl der Verwaltungs- wie auch der Vermögenshaushalt unter den geplanten Volumina blieben. Rechnet man die Investition für das Windrad heraus, liegt die Pro-Kopf-Verschuldung bei gut 220 Euro.

Fast 65.000 Euro gab die Gemeinde Ingenried im vergangenen Jahr weniger aus als geplant. Um diesen Betrag differiert der Ansatz des Vermögenshaushalts im Vergleich zum Ergebnis. Unter anderem musste weniger für den Dorf­laden aufgewandt werden, vor allem beim Grunderwerb und den Baukosten konnte die Kommune allgemein sparen. Es gab allerdings auch andere Posten – wie etwa den Anschluss des Kindergartens ans Nahwärmenetz, der mehr als doppelt so teuer wurde.

So konnte die Gemeinde die Zuführung in die allgemeine Rücklage fast verzwanzigfachen, anstatt 55.000 Euro steckte sie über 900.000 Euro in den Sparstrumpf. Diese Summe entspricht allerdings auch fast der geplanten Entnahme aus der Rücklage (934.000 Euro); die Zuführung vom Verwaltungshaushalt fiel allerdings deutlich niedriger (469.000 statt 528.000 Euro) aus.

Das Volumen des Verwaltungshaushaltes lag ebenfalls gut 20.000 Euro unter dem Ansatz mit 2,042 Millionen Euro. Vor allem im Bereich soziale Sicherung (Spielplätze und Kindergarten) fielen die Einnahmen geringer aus als erwartet, auch beim Bau- und Wohnungswesen lagen die Erwartungen um 110.000 Euro höher als die tatsächlichen Einnahmen. Demgegenüber brachten die wirtschaftlichen Unternehmungen, unter anderem das Windrad, gut 40.000 Euro mehr ein als geplant. Im Bereich der Ausgaben war es ebenfalls die soziale Sicherung, die mit knapp 20.000 Euro mehr zu Buche schlug. Auch der Posten Finanzwesen, darin sind unter anderem die Kreis- und die Verwaltungsgemeinschaftsumlage enthalten, kam gut 45.000 Euro teurer.

Angesichts der zahlreichen Projekte, die Ingenried im vergangenen Jahr stemmen musste und über die Fichtl berichtete, sind die Zahlen nicht so schlecht. Vor allem die Erschließung des Baugebietes Am Kalkofen und die Straßenbauarbeiten in der Linden- und Birkenstraße, die heuer fortgesetzt werden, sind dabei zu nennen. Im Rahmen der Arbeiten wurden auch Strom- und Glasfaserkabel verlegt und die Beleuchtung komplettiert. Wichtig war Fichtl vor allem die Verlegung des Kreuzes in der Straße. Insbesondere für die Arbeiten an der Straße am Bahnhof musste die Gemeinde nicht so tief in die Tasche greifen, wie geplant. Im Rahmen der Arbeiten wurde auch ein weiterer Wasserkreislauf geschlossen und in ein Prozessleitsystem für die Wasserversorgung investiert.

Ein Dank ging an die Hundebesitzer im Ort, die die mittlerweile zwölf Hundetoiletten nutzen und dort Beutel für die Entsorgung der Hinterlassenschaften ziehen.

gau

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