Peitinger Gemeinderat entscheidet erst 2017

Bundeswehr-Areal: Verhandlung hinter verschlossenen Türen

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So stellt sich die Firma Haseitl die Entwicklung nördlich und südlich der Bahnhofstraße vor. Das Konzept wurde erstmals im Juni präsentiert.

Peiting – Im Februar 2017 rücken die Bagger an: Dann beginnt der Abbruch der Gebäude auf dem 13700 Quadratmeter großen ehemaligen Bundeswehr-Areal in Peiting. Dort sollen, wie mehrmals berichtet, Wohnungen errichtet werden. Ob die Firma Haseitl den Zuschlag für die Entwicklung des Quartiers erhält, wird in diesem Jahr allerdings nicht mehr entschieden.

„Da geht’s um Grundstücksverhandlungen und um Preise“, rechtfertigte Bürgermeister Michael Asam am Dienstagmittag gegenüber dem Kreisboten das Vorgehen, dass die aktuelle Beratung über das Konzept der Firma Haseitl Bau hinter verschlossenen Türen stattfindet. Die nichtöffentliche Sitzung ist für den heutigen Dienstagabend terminiert.

Die Firma Haseitl plant ein Quartier mit zirka 70 Wohnungen sowie Reihenhäusern und Stadthäusern für 250 Menschen auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände. Zudem soll nördlich der Bahnhofstraße ein Kino, eine Parkgarage, ein Einkaufsmarkt und Gewerbe entwickelt werden.

Falls bei den Grundstücksverhandlungen eine Einigung erzielt wird, muss über die Entwicklung des Geländes nochmals öffentlich im Gremium abgestimmt werden. Zunächst war die Vorstellung, dies heuer endgültig in trockene Tücher zu bringen. Doch Bürgermeister Asam kommentiert: „2016 werden wir das nicht mehr hinbringen.“

Seitens der Firma Haseitl gibt es die klare Ansage, sowohl den Wohnbau auf dem früheren Bundeswehr-Gelände zusammen mit den gewerblichen Immobilien (Kino, Parkgarage, Einkaufsmarkt) als ein Paket sieht. Für sie kommt es nicht in Frage, nur den Wohnbau bzw. eine Seite zu realisieren.

Johannes Jais

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