Martin Soyka kümmert sich seit Dienstag um die Innenstadt

Ein City-Manager für Schongau

+
„Es fehlen ein paar Magnete in der Innenstadt“, sagt der neue City-Manager Martin Soyka (3.v.li.). Ihn hießen (v.li.) Fritz Lutzenberger, Karl-Heinz Gerbl, Franz Köpf, Rene Repper und Winfried Schaur willkommen.

Schongau – Große Erwartungen werden in ihn gesetzt und er möchte ihnen entsprechen: Am Dienstag begann der neue City-Manager und Wirtschaftsförderer Martin Soyka seinen Dienst im Schongauer Rathaus.

„Ich möchte Dinge mitentwickeln können und die Fortschritte erleben“, freut sich der 34-Jährige auf seine neue Aufgabe. Studiert hat der Münchener Wirtschaftsgeographie, arbeitete zuletzt in Wien und hat bereits mehrere Jahre Erfahrungen in der Regionalentwicklung gesammelt.

„Wie soll Schongau sich im Jahr 2020 oder 2025 präsentieren?“ Das ist eine von Soykas Leitfragen. Eine grobe Antwort hat er schon. „Die Schongauer sollen die Stadt wieder als Lebens- und Verweilort wahrnehmen.“ Wie sich vor allem die Innenstadt aber in diese Richtung entwickeln soll, das konnte er an seinem ersten Arbeitstag in Schongau freilich noch nicht sagen.

Der Vater eines Kindes ist sich aber sicher, dass er „die Dinge voranbringen“ möchte. „Ich habe genug Erfahrung, Kompetenz und Leidenschaft“, stellt er sich selbstsicher den neuen Herausforderungen.

Auch Bürgermeister Karl-Heinz Gerbl freut sich über den neuen Mitarbeiter. „Endlich haben wir jemand, der sich um die Altstadt kümmert und auch um die Unternehmen.“ Er sei froh, Aufgaben in diesem Bereich nun an einen Ansprechpartner weitergeben zu können, was aber nicht heiße, dass er sich nun nicht mehr darum kümmere. „Es ist ein guter Start für ihn, weil die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden jetzt gerade richtig losgeht.“

Um die Stadtplanung und die Zusammenarbeit mit den Unternehmen voranzutreiben, möchte der City-Manager nun zunächst die „Grundlagen erarbeiten“ und sich einen „Überblick verschaffen“. „Die Stadt braucht keinen vorschnellen Aktionismus oder Schnellschüsse“, sieht er Veränderungen als langfristigen Prozess. „Es gibt viel zu tun.“

Von Ursula Gnadl

Auch interessant

Meistgelesen

Das sind die Kandidatinnen 101 bis 200
Das sind die Kandidatinnen 101 bis 200
Das sind die ersten 100 Kandidatinnen
Das sind die ersten 100 Kandidatinnen
Messerstecherei in Schongau
Messerstecherei in Schongau
7. Tag der Helfer in Peiting - die Bilder
7. Tag der Helfer in Peiting - die Bilder

Kommentare