Comeback mit überraschenden Gesichtern

Sie sind das neue Gesicht des Gewerbeverbandes Peiting: von links Markus Baunach, Marlies Sesar, Christoph Hirschvogel und Roman Bauer. Foto: Sommer

Nach fast einem Jahr ohne Vorstandschaft hat der Gewerbeverband Peiting wieder ein Gesicht. Einstimmig wurden in der jüngsten Sitzung des BDS der Bankfachmann Markus Baunach und Roman Bauer von rb media als Vorstände gewählt. Es werde sich viel ändern und erneuert werden, versprach Baunach den Anwesenden.

„Dass was vorwärtsgeht für Peiting“, das war der Wunsch des Bezirksgeschäftsführers des Bundes der Selbstständigen, BDS. In dieser Eigenschaft leitete Uwe Jennerwein die jüngste Jahreshauptversammlung der BDS-Ortgruppe Peiting, die seit gut einem Jahr ohne Vorstandschaft ist. Dies sollte sich in dieser Sitzung ändern. Im Vorfeld hatten alle Beteiligten, allen voran auch Peitings Bürgermeister Michael Asam daraufhin gearbeitet, eine neue Vorstandschaft zu finden. Mit Erfolg: Schon einige Tage vor der entscheidenden Sitzung stand fest, dass sich Baunach und Bauer zur Verfügung stellen würden, dazu kamen dann noch Marlies Sesar als Schriftführerin und Christoph Hirschvogel als Kassier. Bis auf den Bankfachmann Baunach, der für die R+V Bank die Filialen Schongau und Peiting leitet, sind die anderen, einstimmig gewählten Vorstandsmitglieder, Peitinger Gewerbetreibende oder Selbstständige. Es sei wichtig, betonte Jennerwein vor der Wahl, dem Gewerbeverband wieder Leben einzuhauchen. Auch Bürgermeister Asams Worte gingen in diese Richtung. Das Gewerbe und Handwerk in Peiting müsse wieder Flagge zeigen und aktiv werden, sagte er. Nur mit einer aktiven Vorstandschaft könne man nach außen hin Wirkung zeigen. Man sei stolz auf die Vielfalt der Fachgeschäfte im Ort, mit dem Gewerbeverband habe man nun wieder einen kompetenten Gesprächspartner, der entscheidend mitwirken könne im Ort. Dem jungen Team sagte der Bürgermeister seine Unterstützung zu. Eine Aufgabe für den Gewerbeverband hatte Asam auch gleich im Gepäck. Die Marktgemeinde war vor zwei Jahren einem Sonderprogramm der Regierung von Oberbayern beigetreten, in dem es vor allem um die Attraktivierung der Ortskerne geht. Unter dem Stichwort „Aktive Ortsmitte Peiting“ arbeiten seitdem Fachgruppen an diesen Projekten, etwa der Gestaltung der Ortseingänge, der Verschönerung und Sanierung der Fassaden und einer Verbesserung des Ortsimage. Man habe, so Asam, der in seiner Eigenschaft als Bürgermeister über die Fortschritte berichtete, einiges geschafft. Bislang hätten aber durch den Ausfall des Gewerbeverbandes die Einzelhändler und Gewerbetreibenden gefehlt. Asam verband die Hoffnung, dass nun diese Gruppe wieder verstärkt in das Geschehen mit eingreifen werde. Als Beispiel nannte Asam die Initiative „Altöttinger Herz – Shoppen mit Qualität“. Eine Form der Zertifizierung und Qualifizierung der Einzelhändler, die man auch auf Peiting übertragen könne. Man lebe schließlich nicht nur im sondern auch vom Ort.

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